Waldeck-Frankenberger unterstützen Himalaya-Initiative: Grundschule gebaut

Waldeck-Frankenberg. Auf den Tag genau ist es ein Jahr her, dass in Nepal die Erde bebte – so verheerend, dass Tausende Menschen starben. Häuser in Städten und Dörfern wurden zerstört.

Nur wenige Tage nach dem Erdbeben hatten Initiativen in Waldeck-Frankenberg um finanzielle Unterstützung für die Opfer gebeteten. Die Waldeck-Frankenberger spendeten viel und haben unter anderem dafür gesorgt, dass in dem Gebiet nun ein ganz neues Schulgebäude entstehen kann.

Allein auf das Konto der Himalaya-Initiative für Bildung sind über 11 000 Euro für Hilfsgüter wie Medikamente, Zelte und Reis gespendet worden, im Laufe des Jahres noch einmal mehr als 12 000 für den Wiederaufbau einer Schule, die der Verein unterstützt.

„Auch ein Jahr nach der Katastrophe leidet Nepal nach wie vor unter den Folgen. Der Staat ist immer noch ein Katastrophengebiet“, erklärt Sybille Courtin. Die Lehrerin an der Alten Landesschule in Korbach ist Vorsitzende der Himalaya-Initiative für Bildung.

Der eingetragene Verein unterstützt die Ausbildung junger Menschen in Nepal und die Shree Arun Jyoti School nahe der Stadt Pokhara. Der Wiederaufbau in Nepal gehe nur schleppend voran. Doch immerhin gibt es für die Kinder, die die Shree Arun Jyoti Grundschule besuchen, wieder einen Hoffnungsschimmer.

Nach der Zerstörung ihres Schulgebäudes wurden die Schüler bislang in einer Baracke aus Wellblech unterrichtet. Doch das werde bald ein Ende haben, erklärt Sybille Courtin: Durch Spenden aus Waldeck-Frankenberg sei so viel Geld zusammengekommen, dass ein neues Schulhaus aufgebaut wird. Das erste Stockwerk sei nahezu fertig, die Schülerinnen und Schüler könnten dort bald unterrichtet werden. „Dafür danken wir den Waldeck-Frankenbergern sehr, jeder Cent ist direkt in Nepal angekommen“, betont Sybille Courtin.

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Quelle: HNA

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