Waldeck-Frankenberg

Waldeck-Frankenbergs Firmenchefs machen Dampf für Straßenbau

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Ziel ist eine verbesserte Verkehrsanbindung: Der Vorsitzende ds Arbeitskreises der Wirtschaft für Kommunalfragen, Klaus Gantner.

Waldeck-Frankenberg. Aufbruchstimmung herrscht bei den großen Arbeitgebern in Waldeck-Frankenberg, die seit Jahrzehnten eine bessere Verkehrsanbindung des Landkreises fordern.

Führende Vertreter von Firmen wie Viessmann oder Continental fordern den schnellstmöglichen Bau der mit 94 Millionen Euro veranschlagten, 17 Kilometer langen B 252 neu zwischen Münchhausen und Cölbe.

Nachdem der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) seine Klage gegen die planfestgestellten Ortsumgehungen zurückgezogen hat, wittert der Arbeitskreis der Wirtschaft (AFK) Morgenluft: „Ein dicker Stein ist aus dem Weg geräumt. Jetzt muss es schnell weitergehen“, sagte AFK-Vorsitzender Klaus Gantner am Mittwoch in Allendorf. Gegen die Trasse sind allerdings noch zwei Klagen anhängig. Die Finanzierung des Projektes ist noch nicht gesichert.

Unterschiedlich sehen AFK und Wirtschaftsministerium die Möglichkeit einer privatwirtschaftlichen Vorfinanzierung eines solchen Straßenbauprojektes. Während AFK-Chef Gantner auf die Zuständigkeiten des Bundes verweist und kaum Realisierungschancen sieht, meinte Günther Hermann, Abteilungsleiter im hessischen Wirtschaftsministerium: „Das ist eine Idee, die einschlagen könnte wie eine Bombe.“ (off)

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Quelle: HNA

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