Katholische Pfarrgemeinde "Sankt Heribertus" in Hallenberg rüstet für Wallfahrt

Wallfahrer auch aus Hessen erwartet

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Hallenberg - Seit mehr als 700 Jahren wird in der Wallfahrtskirche eine thronende Madonna mit Kind als "Gnadenbild" verehrt.

Die katholische Pfarrgemeinde „Sankt Heribertus“ rüstet sich für die große Wallfahrt zum „Muttergottestag“ am nächsten Sonntag, 18. August. Dazu werden wieder viele Wallfahrer am „Gnadenbild Unserer lieben Frau von Merklinghausen“ erwartet. Darunter sind auch einige Fußgruppen.

Auch aus den benachbarten Bistümern Fulda und Limburg finden alljährlich Gläubige den Weg zur Gottesmutter in Hallenberg. Das Wallfahrtsfest zur „Herzogin des Sauerlandes“ erfreut sich nach wie vor einer großen Resonanz in einer schon mehr als sieben Jahrhunderte gepflegten Tradition.

Der Tagesablauf:

Das Festhochamt ist um 10 Uhr auf dem Unterkirchenplatz direkt neben der Wallfahrtskirche. Die Festpredigt hält Bruder Paulus Terwitte aus dem Kapuzinerkloster „Liebfrauen“ in Frankfurt. Er ist „Guardian“ - so heißt das auf drei Jahre ernannte Oberhaupt eines Franziskaner- oder Kapuzinerkonvents.

Nach dem Festhochamt wird das „Gnadenbild“ in einer feierlichen Sakramentsprozession über die Hauptstraße zum Segensaltar am Petruskump auf dem Marktplatz getragen. Nach dem Segen „Tantum Ergo“ und dem „Te Deum“ erhält das „Gnadenbild“ für diesen Tag seinen Platz im festlich geschmückten Chor der Pfarrkirche. Es bleibt dort bis zur abendlichen Lichterprozession zur Verehrung aufgestellt. Um 16 Uhr beginnt in der Pfarrkirche eine Marienvesper. Die Predigt hält Diakon Raphael Steden vom Pastoralverbund Ruhr-Röhr.

Um 20 Uhr folgt die feierliche Festandacht in der Pfarrkirche. Der Tag endet mit der Lichterprozession und einer Marienfeier auf dem Unterkirchenplatz sowie der Rückführung der Madonna in die Wallfahrtskirche.

Die Innenstadt ist vormittags für den Durchgangsverkehr gesperrt. Parkflächen sind ausgewiesen. Das Pfarrheim „Nikoläum“ an der Unterkirche steht den ganzen Tag über allen Pilgern zur Verfügung. (r)

Mehr zu den geschichtlichen Anfängen der Wallfahrt lesen Sie in der Mittwochs-Ausgabe der FZ.

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