Wandertour mit Bezug zu Gott

Wanderer pilgern durch das Hinterland

+

Battenberg/Friedensdorf - Der Psalm 103 "Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat" war das Pilgerwort für die 14. Pilgerwanderung.

Der Marsch führte am vergangenen Samstag von Dautphetal-Holzhausen über Herzhausen und Allendorf (Hohenfels) nach Friedensdorf. Bildungsreferent Joachim Strauch und Walter Sellmann vom Gebirgs- und Wanderverein Oberes Edertal hatten die rund 13 Kilometer lange Wanderstrecke durch das bergige Hinterland ausgesucht. Eine etwa 30-köpfige Wanderer-Schar folgte bei strahlendem Sonnenschein dem mit bunten Herbstblumen geschmückten Pilgerkreuz.

Die Pilgerwanderung führte wieder von Kirche zu Kirche. Dieses Mal handelte es sich um neuere Bauten. Bildungsreferent Strauch informierte ausführlich über die jeweiligen Gemeinden. In die Kirchen wurde zum Singen, Beten und Meditieren eingekehrt. „Lobe den Herrn, meine Seele, und seinen heiligen Namen“ wurde als Pilgerlied in den Kirchen und unterwegs gesungen.

Auf dem Weg und in den Kirchen gab es von Strauch verschiedene geistliche Impulse und Meditationen. So sprach er den Hinweis „Vergiss nicht“ und die Aufforderung zur Rückschau an. „Der Pilgerweg ist ein Weg, ein Tag für uns“, sagte Strauch. „Und wir wollen den Orten und Menschen etwas Gutes tun. So halten wir dann, wenn wir einen Ort sehen, einen Moment inne.“ Die Teilnehmern sangen „Wir wünschen Frieden euch allen“, das alte Lied aus Israel „Hevenuh shalom“. Besucht wurden die Auferstehungskirche in Holzhausen, die Zeltkirche in Herzhausen, die Kirche in Allendorf und die Christuskirche in Friedensdorf. In jeder Kirche wurde das geschmückte Pilgerkreuz am Altar abgestellt. In der Friedensdorfer Christuskirche waren die Wanderer vom großen bunten Glasfenster im Altarraum, das den Fischzug des Petrus zeigte, beeindruckt. Dort fand zum Abschluss die Abendmahlsfeier statt.(ph)

Kommentare