Sanierung im Frankenberger Landratsamt

Wappensaal im Kloster mit historischem Charme

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Freuen sich über den neuen Wappensaal (von links): Gebäudemanager Udo Weitekemper, Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf, Gebäudemanagerin Simone Jungermann und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Johannes Haupt.Foto: Patricia Kutsch

Frankenberg - Mit der Sanierung des Wappensaals im Landratsamt hat der Landkreis einen repräsentativen Raum mit historischem Charakter geschaffen. Gekostet hat die Renovierung rund 45000 Euro.

„Durch kleine Arbeiten haben wir einen Raum, der den Dornröschenschlaf geschlafen hat, wieder nutzbar gemacht“, sagte der Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf über den frisch sanierten Wappensaal im Landratsamt. „Wir haben den Raum zu einem Glanzlicht der Verwaltung herausgearbeitet.“

Ein Hauch Geschichte liegt in dem neuen, repräsentativen Raum: Zwei Säulen verschaffen dem Raum Charakter, ein Boden aus Travertin bringt Helligkeit und eine Malerei zeigt Frankenberg im Jahr 1600. Laut Udo Weitekemper vom Gebäudemanagement des Landkreises hat das Heimatmuseum zudem zwei massive Schränke und zwei Truhen mit schmuckvollen Schnitzereien aus dem 16. Jahrhundert für die Inneneinrichtung zur Verfügung gestellt. Was dem Wappensaal fehlt, sind allerdings die namensgebenden Wappen – die bleiben vor dem Sitzungssaal hängen. „Dieser Raum wurde erst in den 50er-Jahren zum Wappensaal gemacht. Damals hingen sie auch hier“, erklärte Weitekemper. Er habe sich jedoch bewusst dagegen entschieden, die Wappen wieder in den Raum zu holen. „Dieser Raum war der Eingangssaal des Klosters und ein Scharnier zwischen verschiedenen Räumen des Gebäudes.“ Den Charakter wollte der Landkreis nun wieder herausarbeiten. Aus den 50er-Jahren stammen hingegen noch Tische und Stühle. Für neues Mobiliar ist laut Deutschendorf erst im nächsten Jahr Geld im Haushalt vorgesehen.

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