Ungewöhnlicher Hausbesuch in Rosenthal

Waschbär sitzt auf Dach fest

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Vorsichtig kletterte der Waschbär über das Schneegitter bis zur Regenrinne. Dort fand er seinen Weg zum Boden.

Rosenthal - Ein Waschbär hat in Rosenthal einen Höhenflug gehabt - und befand sich dann in höchster Not: Das Tier saß auf einem Dach fest und fand keinen Weg mehr herunter.

Eigentlich sehen die Anwohner der Berliner Straße in Rosenthal den flauschigen Waschbär nie - seine Anwesenheit bemerken sie nur, wenn er wieder gelbe Säcke aufgerissen hat. Nun hat er sich allerdings mehrere Stunden gezeigt, gezwungenermaßen: Der Waschbär saß auf dem Dach eines Wohnhauses fest.

Wolfgang Hanefeld hat den überraschenden Besucher auf dem Dach des Nachbarhauses dabei beobachtet, wie er es sich am Schneegitter gemütlich machte. Da blieb er auch, als es regnete. Selbst lautes Rufen vertrieb den Waschbären nicht. Der Rosenthaler machte schließlich seinen Nachbarn auf den Gast aufmerksam. Der beobachtete den Waschbären eine Weile mit seiner Familie und versuchte schließlich, ihn von einem Dachfenster aus zu vertreiben.

Durch lautes Rufen und Klopfen haben die Männer es geschafft, dass sich das Tier in Bewegung setzte und versuchte, einen Weg vom Dach hinunter zu finden. Er balancierte über den Dachfirst, kletterte eine Leiter auf dem Dach nach unten und untersuchte die Regenrinne auf seine Tauglichkeit als Fluchtweg. Über die Dachrinne gelang ihm schließlich auch der Weg vom Dach hinunter. Von dort aus flüchtete das Tier sich auf eine hohe Fichte auf Hanefelds Grundstück. Über Nacht sei der Waschbär verschwunden.

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