Bei einer Feuerwehrübung in Laisa ging es auch um die Löschwasserversorgung

Wasser aus grünem Tank

Großübung in Laisa: Die Battenberger Feuerwehren waren am Montagabend im Übungs-Einsatz. Angenommen wurde ein Brand bei der Firma MMH-Kunststofftechnik. Fotos: Bienhaus

Battenberg. Eine Großübung der Battenberger Feuerwehren fand am Montagabend im Stadtteil Laisa statt. Angenommen wurde ein Brand in der Kunststofftechnik-Firma MMH im Industriegebiet nahe der Bundesstraße 253.

Innerhalb einer Viertelstunde waren alle alarmierten Wehrleute aus der Kernstadt, aus Laisa, Dodenau und Frohnhausen vor Ort im Einsatz. Nur die Wehr aus Berghofen fehlte, weil ihr Fahrzeug derzeit in der Werkstatt steht.

Personen gerettet

Die Großübung, bei der es besonders um die Zusammenarbeit der städtischen Wehren ging, wurde von Stadtbrandinspektor Günter Hallenberger geleitet. Zu den Übungsaufgaben zählten die Löschwasser-Versorgung, die Löscharbeiten, die Personen-Rettung und der Schutz der Nachbargebäude. Beobachter der Großübung waren Bürgermeister Heinfried Horsel, die Firmenchefs Marco Sittler und Heiko Gaul sowie interessierte Zuschauer.

Zum Einsatz kam der große Fahrzeug-Park der Battenberger Wehren mit umfangreichen technischen Gerät. Getestet wurde in Anbetracht des schwachen Wasserversorgungsnetzes in Laisa der neue, 4000 Liter Löschwasser fassende Kunststoff-Ersatztank, der vom Dodenauer Tanklöschfahrzeug mitgebracht wird. Im Ernstfall kann das Löschwasser aus dem Ersatztank genommen werden, während in der Zwischenzeit das Tankfahrzeug für Nachschub sorgt.

Nach der Großübung gab es eine Zusammenkunft mit Imbiss und „Manöver-Kritik“ im Laisaer Feuerwehrgerätehaus.

Von Peter Bienhaus

Quelle: HNA

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