Dorfmitte in Somplar

Mit dem Wasser bis über die Grenze

Auf gute Nachbarschaft stoßen in der Mitte der Nuhne an: (von links) Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge, Somplars Ortsvorsteher Holger Christ, Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, Otmar Vöpel aus Somplar (Besitzer der benachbarten Flächen beiderseits der Nuhne), Bromskirchens Mitarbeiter der Bauverwaltung und Hartmut Kroll.Foto: Strieder

Bromskirchen-Somplar - Wanderwege, Bachlauf, Spiellandschaft und ein renoviertes Bauernhaus - das gehört zum neuen Dorfmittelpunkt in Somplar, der am Samstag, 24. Mai, feierlich übergeben wird.

Das Netz der Wanderwege um den Bromskirchener Ortsteil ist erweitert worden. Ein neuer Weg führt über die Nuhne direkt in das Gebiet der nordrhein-westfälischen Nachbarstadt Hallenberg. Das ist nur eine von mehreren Maßnahmen im Rahmen des Großprojekts „Dorfmittelpunkt“.

Bei der Freiflächengestaltung kam der „Somplarer Bach“ wieder zu Tage, der jahrelang unterirdisch verlief. Auf knapp 100 Metern fließt er nun von der Dorfmitte beim erneuerten Bauernhaus „Am Kamp“ oberirdisch in die Nuhne.

Die Nuhne verläuft in dem Bereich direkt am nördlichen Ortsrand von Somplar. Die Mitte des Flusses ist die Grenze zwischen den Kommunen Bromskirchen und Hallenberg und auch die Landesgrenze zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Parallel zu dem freigelegten Bach entstand nahe der Ortsmitte eine Spiellandschaft für Kinder mit einem weiteren Wasserlauf. Das Ufer wurde mit heimischen Bäumchen und Sträuchern bepflanzt.

Die Kosten für die Gewässerrenaturierung betragen gut 62000 Euro. Davon trägt das Land Hessen rund 52000 Euro aus Mitteln des Landes-Gewässerrenaturierungsprogramms.

(ied)

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