22-jährige Rosenthalerin wurde zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt

Wechsel bei den Julis

Neuer Kreisvorstand. (von links) Michael Langendörfer, Stefan Rube, Jochen Rube (Stellv. Kreisvorsitzender), Jens Ludewig, Elias Knell, Daniel Hankel (Beisitzer), Stefan Sommer (Beisitzer), Kamran Rostam, Teresa Laukel (Kreisvorsitzende), Felix Okenwa-Elem, David Reese (Schatzmeister), Mark Fallenbüchel (Geschäftsführer), Dennis Majewski, Björn Sänger (MdB), Heinrich Heidel (MdL) . Foto: nh

Waldeck-Frankenberg. Die 22-jährige Rosenthalerin Teresa Laukel ist zur Kreisvorsitzenden der Jungen Liberalen Waldeck-Frankenberg gewählt worden. Sie tritt damit die Nachfolge von Elias Knell, 23, aus Frankenberg, an.

Laukel, die seit April 2011 an der Philips-Universität in Marburg Rechtswissenschaften studiert und ihr Abitur in Frankenberg ablegte, sieht in ihrer neuen Position die Chance, junge Menschen für politische Arbeit zu gewinnen, weil liberale Politik auch immer jugendliche Politik sei. Ein gutes Fundament für das Wahljahr 2013 sei ihr wichtig. „Wir müssen die Ruhe vor dem Sturm nutzen und durch vielfältige Aktionen den Mitgliederzuwachs steigern.“

Außerdem lege sie Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der FDP. „Ich freue mich, etwas bewegen zu können und meinen Tatendrang in der politischen Arbeit zu verwirklichen. Mein Ziel ist es, den Grundgedanken der JuLis noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu tragen, um so jungen liberalen Menschen vor Ort mehr Gehör zu verschaffen“. Laukel versteht unter Politik nicht nur einen rein programmatischen Teil, sondern möchte die Grenzen über Freizeitaktionen aufbrechen und die politische Arbeit attraktiver und jugendnäher gestalten.

Knell, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbands für den Bereich Presse und Kommunikation, trat zurück – er kandidiert demnächst für den Landesvorsitz der Jungen Liberalen. „Die Arbeit im Landkreis hat mir immer sehr viel Freude bereitet und war eine grandiose Zeit in der ich viele Menschen kennenlernen durfte, aber auch etwas bewegen konnte. Deswegen lege ich mein Amt heute mit einem weinenden Auge nieder. Ein lachendes Auge bleibt aber, da ich dem politischen Liberalismus auch in diesen schwierigen Zeiten weiterhin verbunden bleibe“, erklärte Elias Knell in seiner Abschiedsrede. Seiner Nachfolgerin wünschte er viel Erfolg und ein sicheres Händchen für das politische Geschäft.

Knell baute den Kreisverband Waldeck-Frankenberg seit 2008 kontinuierlich aus und machte ihn zu einer zuverlässigen Größe unter den hessischen JuLi-Kreisverbänden, heißt es in einer Pressemitteilung. Nicht habe der Kreisverband unter Knell den internen Pokal für die beste Kreisverbandsarbeit gewonnen. Sein Stellvertreter Jochen Rube (Korbach) lobte die Zusammenarbeit. „Er war ein starker Vorsitzender, der für den Verband viel geleistet hat. Als äußerst fähiger Kommunikator hat er das Selbstbewusstsein der JuLis vor Ort nicht nur öffentlich, sondern auch intern verkörpert.“

Junge Politiker unterstützen

Unter den Gästen war neben Bundestagsabgeordneten Björn Sänger auch Heinrich Heidel, Abgeordneter und Vizepräsident des hessischen Landtages. „Junge Menschen, die sich politisch engagieren und sich für ihren Landkreis stark machen, sind ein Gewinn für die Bevölkerung. Diese Arbeit gilt es zu unterstützen“, sagte Heidel. (nh/emr)

Quelle: HNA

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