Jahreshauptversammlung Hainaer Einsatzabteilung und Verein – Mitglieder geehrt

Wehr rückte elf Mal aus

Treue Mitglieder: Manfred Hankel, Vorsitzender des Feuerwehrverbands Waldeck -Frankenberg, (links) und der Hainaer Wehrvorsitzender Gerhard Bornscheuer (Zweiter von rechts) mit geehrten Mitgliedern.

Haina-Kloster. Elf Mal musste die Hainaer Feuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken. Drei Mal zu Kleinbränden, vier Mal zu Hilfeleistungen, und vier Mal war es Fehlalarm. Das berichtete Wehrführer Thomas Bahr in der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung und des Feuerwehrvereins.

Vereinsvorsitzender Gerhard Bornscheuer berichtet in seinem Jahresrückblick, den er mit Beamer und Powerpoint-Programm präsentierte, von den Veranstaltungen zum 75-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Haina im September mit Alarm-Großübung der Hainaer Wehren, Kommersabend und Tanz. Der Besuch der Berufsfeuerwehr Frankfurt/Main war ein weiterer Höhepunkt.

Kassenführer Herbert Scholl hatte gut gewirtschaftet, so konnten 20 Regenjacken für die Jugendfeuerwehr beschafft werden. Die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr pflegen auch nach ihrer aktiven Zeit die Kameradschaft, berichtete Herbert Scholl für Friedrich Finger, dessen Stimme lädiert war. Zahlreiche Wanderungen und Fahrten unternahmen sie.

Folgende aktive Wehrleute wurden befördert: Simone Ullmann und Maria Gaertner zur Hauptfeuerwehrfrau, Udo Hoffmann, Michael Schmermund und Frank Kirchhainer zum Hauptfeuerwehrmann sowie Torsten Fundheller und Frank Weinmann zum Löschmeister.

Bürgermeister Rudolf Backhaus bedankte sich bei der Feuerwehr für das Engagement und die Bereitschaft dieses schwierigen Ehrenamt auszuführen. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Bernd Klinge betonte, dass die Feuerwehr Haina sehr aktiv sei, besonders im Bereich Jugendarbeit. Der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes Waldeck-Frankenberg, Manfred Hankel, wies in seinem Grußwort auf Gesetzesänderungen hin. Danach können Wehrleute bis zum 65. Lebensjahr in der Einsatzabteilung aktiv sein und auch Mitglied in zwei Wehren sein. Nach der Kritik an aufwändigen Vorbereitungen für den Feuerwehr-Verbandstag in Ernsthausen (HNA berichtete) werde der Verbandstag künftig in anderer Form, eher als Empfang, abhalten, informierte Hankel.

weitere artikel

Von Olaf Dudek

Quelle: HNA

Kommentare