Advent in Frankenberg

Es weihnachtet in der Fußgängerzone

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Im weihnachtlichen Lichterglanz erstrahlt die Frankenberger Fußgängerzone in den nächsten fünf Wochen. Aktionen der Kaufleute wie etwa der Weihnachts-Wunschbaum sollen Kinder glücklich machen.

Frankenberg - Dursti rockt, die Kaufleute erfüllen Kinderwünsche und der Nikolaus fährt durch die Altstadt: In der Adventszeit ist viel los in der Frankenberger Fußgängerzone.

Noch weihnachtet es nicht - doch die Zeit des Lichtes bricht heran: Am Sonntag wird allerorten das erste Lichtlein angezündet. Und auch die Frankenberger Kaufleute starten in die für sie so wichtige Adventszeit. Dafür haben sie sich wieder viele Aktionen ausgedacht - einige davon sind seit Jahren bekannt und beliebt.

So ist am „Haus Schmidtmann“ bereits zum neunten Mal Nordhessens größter Adventskalender zu sehen - diesmal allerdings ohne feierliche Eröffnung. Jeden Tag um 7.30 Uhr wird ab Montag, 1. Dezember, ein Türchen geöffnet, in den Abendstunden wird es beleuchtet. Zu sehen sind wieder Kunstwerke junger Frankenberger: Schüler der Klassen sieben bis neun der Edertalschule sowie Mitglieder einer Mal-AG an der Edertalschule haben sich die Fenster einer französischen Kirche zum Vorbild genommen und daraus Ausschnitte gemalt. Nach und nach entsteht so in der Adventszeit ein Gesamtkunstwerk mitten in der Fußgängerzone - finanziell unterstützt von zahlreichen heimischen Unternehmen.

Unweit steht auch in diesem Jahr wieder der Kinderwunschbaum. Die Kleinen können am Illerplatz von diesem Freitag an bis zum Nikolaustag ihre großen wie kleinen Wünsche an die Kaufleute richten (siehe Coupon). Mindestens 50 Kinder kriegen bei dieser beliebten Aktion am Samstag, 20. Dezember, an der Walkemühle ihre Wünsche erfüllt. In den vergangenen Jahren haben sich die Kaufleute jedoch deutlich spendabler gezeigt und noch viele weitere Wünsche erfüllt. Weitere Preise gibt es zudem beim Weihnachts-Gewinnspiel des Kaufmännischen Vereins zu gewinnen. Für dieses liegen Teilnahme-Scheine in den Mitglieds-Geschäften des Vereins aus.

Kutschfahrt und Gesang

Mit viel Leben wollen die Gewerbetreibenden die Flaniermeile in den nächsten fünf Wochen füllen. Leerstände sollen für die Weihnachtszeit sinnvoll genutzt werden und heimischen Produzenten Raum zur Präsentation oder auch zum Verkauf ihrer Waren bieten - etwa Thermomix, Vorwerk-Produkte, selbst geschneiderte Waren und Schmuck. Die Samstage stehen zudem im Fokus der Anstrengungen der Kaufleute, den Kunden ein besinnliches Einkaufsvergnügen zu bieten: So ist an allen Samstagen in der Zeit von 12 bis 16 Uhr der Weihnachtsmann mit seiner Kutsche in der Fußgängerzone unterwegs und bietet kostenlose Fahrten bis vor die Ladentür an.

An Nikolaus, ebenfalls ein Samstag, bietet das Rote Kreuz vor dem Adventskalender warme Erbsensuppe aus der Gulasch-Kanone an. Und in Frankenberg gehört zum Fest der Feste auch die Musik zum Programm: Ebenfalls an Nikolaus präsentiert sich das Jugendorchester der Stadtkapelle. Um 12.30 und um 14 Uhr spielen die Nachwuchs-Musiker weihnachtliche Klänge. Mitten in der Woche, am 10. Dezember, haben die jüngsten ihren Auftritt: Um 17 Uhr singen vor dem beleuchteten Weihnachts-Wunschbaum die Kita-Kinder Klassiker der Weihnachtszeit.

Rockig hingegen ist der 13. Dezember: An diesem Samstag interpretiert Christian Durstewitz mit seiner Band im Landratsgarten eben diese weihnachtlichen Klassiker neu, streut eigene Hits ein und gibt so ein ganz besonderes Weihnachtskonzert.

Am gleichen Tag - und auch am 20. Dezember - richten die Burgwaldnarren von 11 bis 18 Uhr in der oberen Fußgängerzone einen Narrentreff ein. Dort zeigen die Jecken in lockerer Runde Impressionen vom Kostümball vom Frühjahr, auch gibt es Informationen über den Kostümverleih sowie Karten für die Veranstaltungen zur Faschingszeit in Burgwald und in Frankenberg. (gl/r)

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