Angebot von Weihnachtsbäumen bis Forellen

Weihnachtsmarkt in Ellershausen

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- Ein wahrer Publikumsmagnet war am Sonntag der 14. Ellershäuser Weihnachtsmarkt mit einem noch größeren Angebot.

Aus dem ganzen Frankenberger Land kamen die Besucher nach Ellershausen zum einzigen Weihnachtsmarkt am dritten Advent. Mit insgesamt 32 Ständen war das Angebot an selbstgemachten Geschenkideen und Kulinarischem nochmals erweitert worden. Der Platz rund um das Dorfgemeinschaftshaus war mit Holzbuden gut gefüllt.

Auf dem benachbarten Hof Mengel stand erstmals eine große Holzhütte für die Verpflegung. Die Aktiven der Ellershäuser Vereinsgemeinschaft hatten alle Vorbereitungen in Eigenleistung bewältigt. Sie übernahmen auch die Bewirtung mit Schupfnudeln, Gyros, klassischer Bratwurst oder Glühwein. Mitglieder des Ellershäuser Jugendclubs servierten frisch gebackene Waffeln. Kunsthandwerk und eigene Handarbeiten mit dem Werkstoffen Holz oder Ton bestimmten das Angebot der Stände. Ob Baum- oder Tierfiguren, Fenster- oder Tischdekorationen, für jeden Geschmack war etwas dabei. Kostproben gabs von hausgemachten Weihnachtsplätzchen. Schnell vergriffen waren die vor Ort geräucherten Forellen von der Huhnsmühle oder die Hausmacherwurst aus der Ellershäuser Weihnachtsmetzgerei. Erstmals im Angebot: Besteckschmuck und Pralinen. Auch die Jugendfeuerwehr aus Dainrode feierte Premiere beim Weihnachtsmarkt, den die Frankenberger Naturschutzjugend seit vielen Jahren mit Bienenwachskerzen, Vogelnistkästen oder Holzhäuschen bereichert.

Ortsvorsteher Volker Dreiling, Pfarrer Heinrich Giugno und Stadtverordnetenvorsteher Holger Heck eröffneten den Markt. Der Frauenchor „Glissando“ unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer sorgte für einen musikalischen Höhepunkt im Dorfgemeinschaftshaus. Die Mitglieder des Hausfrauenvereins servierten Kaffee und Kuchen. Am späten Nachmittag kam der Nikolaus alias Fred Weslowsky und verteilte Geschenke an die jüngsten Besucher. Gut gelaufen ist auch der Weihnachtsbaumverkauf, aus dem vor Jahren der Markt entstanden war. Viele Bewohner im „Ämmetchen“ sicherten sich eine Edeltanne vom Hof Treisbach, die sogar bis vor die Haustür geliefert wurde.

Von Frank Seumer

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