Welt-Linkshändertag: Über die Tücken des Alltags

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Eine Schmiererei droht: Linkshänder – hier HNA-Volontär Kevin Hildebrand – laufen beim Schreiben Gefahr, die noch feuchte Tinte mit der Hand zu verwirschen.

Waldeck-Frankenberg. Seit 1976 ist der 13. August der Welt-Linkshändertag. HNA-Volontär Kevin Hildebrand, selbst Linkshänder, hat das zum Anlass genommen, einen Tag lang mal alles mit rechts zu machen. Es zumindest zu versuchen.

„Was, du schreibst mit links?“ Inzwischen kann ich gar nicht sagen, wie oft ich diesen Satz schon in meinem Leben gehört habe. Klar, wir Linkshänder sind deutlich in der Unterzahl. Dennoch scheint es viele zu erstaunen, wenn sie dann tatsächlich jemanden vor sich haben, der eben nicht mit rechts schreibt.

Das hat mich persönlich aber noch nie gestört. Nerviger sind da schon die anderen kleinen Probleme, die man als Linkshänder so im Alltag hat. Schon das Schreiben mit einem Füller kann nämlich zur großen Schmiererei werden. Rechtshänder ziehen den Stift, Linkshänder schieben ihn. Das bedeutet, dass man automatisch mit der linken Hand über das gerade Geschriebene wischt.

Am Bankschalter ist der Kugelschreiber stets auf der rechten Seite angebracht. Auch die elektronischen Geräte, auf denen man beim Postboten auf einem Touchpad unterschreiben muss, sind nicht gerade optimal für Linkshänder. Da die Hand beim Schreiben auf das Touchpad drückt, werden so ungewollt Linien zur Unterschrift hinzugefügt oder diese wird erst gar nicht erkannt.

Ist das Leben als Rechtshänder wirklich besser? Wie sich Linkshänder Kevin Hildebrand bei seinem Selbstversuch mit rechts geschlagen hat, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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