Weltspartag: Unsere Kommunen sparen schon am Limit

Frankenberger Land. Welche Einsparungen hat Ihre Kommune für dieses oder nächstes Jahr beschlossen? Wo könnten Sie noch sparen oder mehr Geld einnehmen? Das hat die HNA zum Weltspartag die Bürgermeister im Frankenberger Land gefragt.

Fazit: Die Kommunen sparen schon am Limit, ein Großteil des Geldes muss für Pflichtaufgaben ausgegeben werden. Potential gebe es noch beim Ausbau der kommunalen Zusammenarbeit.

"Mein Tagesgeschäft ist ständig darauf ausgerichtet, mit den wenigen finanziellen Mitteln, die uns geblieben sind, die Aufgaben zu erfüllen", sagt beispielsweise Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus. "Wir haben eine ganze Reihe von Ansätzen am absoluten Limit kalkuliert. Weniger geht einfach nicht mehr!"

Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch zeigt das Dilemma der Kommunen auf: "Sparen wir bei der Sport-, Kultur- oder Vereinsförderung, treffen wir Vereine, die zum Beispiel Jugendarbeit betreiben oder aus musikalischer Sicht Aushängeschilder der Gemeinde sind, und wir vergraulen die vielen Ehrenamtlichen, die durch Eigenleistung dazu beitragen, Kosten für die Gemeinde zu reduzieren."

Deshalb wollen immer mehr Kommunen die Bürger an den Finanzüberlegungen beteiligen - so wie Frankenau: Am 20. November werden in einer Bürgerversammlung weitere Einsparungen diskutiert, kurz bevor der Haushaltplan ins Parlament eingebracht wird. "Diese Wege gehen wir, um Gebührenanhebungen soweit wie möglich zu verhindern", sagt Bürgermeister Björn Brede. (jpa)

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Quelle: HNA

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