Jugendsinfonieorchester der Edertalschule

Wenn die Kirchenmauern vibrieren

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Wegen des begrenzten Platzes in der Frankenauer Kirche spielten nur rund 40 junge Musiker – etwas die Hälfte des Jugendsinfonieorchesters der Frankenberger Edertalschule.Fotos: Dorothea Wagener

Frankenberg/Frankenau - Superman, Peer Gynt, Batman, Beethoven, Indiana Jones und der Weiße Hai zusammen in der Kirche: Zum Auftakt der Konzertsaison spielte das Jugendsinfonieorchester der Frankenberger Edertalschule am Sonntag unter dem Motto "Durch die Nacht zum Licht" in der Kirche zu Frankenau.

Markus Wagener, Leiter des Orchesters, hat sich bei dem Motto viel gedacht. Es greift den Gedanken der Entwicklung auf, der Wandlung vom Bösen zum Guten, vom Winter zum Sommer, von Moll zu Dur, der Bewältigung von Krisen, wie sie im täglichen Leben vorkommen; spannend wie die Mischtöne einer Morgendämmerung - eben aus der Nacht zum Licht.

Dazu passen Musiken von John Williams, der für viele Kino-Filme Musik komponierte, in denen es um das Motto „Gut gegen Böse“ geht und bei denen das Gute natürlich siegt, wie bei Superman, Batman oder auch Star Wars, und von Beethoven, der in seiner Sinfonie Nr. 5 es allein durch die Kraft seiner Komposition schafft, dass der Zuhörer die Verklanglichung des Weges aus seiner Krise spürt.

Erstaunlich ist hierbei einerseits, dass das Orchester nach Original-Noten spielt und nicht nach vereinfachenden Arrangements. Musiken aus Film („A Tribute to John Williams“, „Batman - The Dark Knight“) und Musical („Les Miserables“), vor allem aber Beethovens Sinfonie wirken im Original kraftvoller und brillianter und bewiesen, dass das Orchester diesem Schwierigkeitsgrad gewachsen ist und zu den besten Schulorchestern Hessens gehört.

Von Dorothea Wagener

Mehr über das Konzert des Jugendsinfonieorchesters lesen Sie am Freitag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

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