Ergebnisse der Umfragen des Rosenthaler Arbeitskreises

Wichtige Natur für "Kleinstadt im Grünen"

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Es gibt in der Gemarkung von Rosenthal, wie hier in der „Lenn“, noch einige Hecken und somit Rückzugmöglichkeiten für Insekten und Kleintiere, aber auch hier könnte noch mehr getan werden, meinen einige Umfrage-Teilnehmende.Fotos: Jürgen Jacob

Rosenthal - Auch in der dritten Runde der Auswertung zur Bürgerbefragung wurde das hohe Interesse an den Themen rund um das Burgwaldstädtchen deutlich. Walter Mengel, Sigmar Salzmann und Otfried Vaupel stellten am Freitagabend die Ergebnisse der Befragung zum Themenkomplex "Natur und Landschaft" vor.

Etwa 40 interessierte Bürger begrüßte Helmut Lapp von der „Initiative Zukunft Rosenthal“ und freute sich über die gute Beteiligung. Lapp bedauerte jedoch die geringe Beteiligung der städtischen Mandatsträger, die nicht so zahlreich erschienen waren, wo doch „deren Auseinandersetzung mit den angesprochenen Fragen wünschenswert und notwendig ist“.

Walter Mengel zeigte anhand von Fotos aus der Gemarkung Rosenthals einige Beispiele für guten, aber auch schlechten Umgang mit dem Thema „Natur“. Einige Befragte hätten das Wegfallen von Wegrändern kritisiert, wobei doch gerade diese Randstreifen für Wildblumen und Insekten von unschätzbarem Wert seien. Auch die Bedeutung des Streuobstgürtels wurde unterstrichen: „Wir müssen Rückzugsmöglichkeiten für Tiere herstellen und erhalten, sonst wird die Artenvielfalt uns nicht erhalten bleiben“ betonte Mengel. Immerhin 33 Antworten äußerten Verbesserungsvorschläge dahin gehend, Hecken anzupflanzen, zu schützen und zu pflegen.

Aber bei vielen Fragen wurde deutlich, dass die meisten Teilnehmer, die Ideen und positiven Vorgaben zum Thema Natur und Umwelt schätzen und hoch bewerten, aber spätestens, wenn es um das persönliche Engagement jedes einzelnen ging, nahm die Zustimmung doch stark ab.

Von Jürgen Jacob

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