Bauarbeiten sind beendet

Wieder freie Fahrt durch Hatzfeld

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Die Hatzfelder Ortsdurchfahrt ist für den Verkehr freigegeben. Das symbolische Durchschneiden des Bandes vollzogen gestern (von links) Ralph Urban vom Ingenieurbüro RNT, Erster Stadtrat Gerhard Kerstein, Bauleiterin Katja Herling von der Baufirma Herzog, Bürgermeister Uwe Ermisch, Bauamtsleiter Axel Marburg, Winfried Roolf vom Büro RNT, Klaus-Peter Hetzel von Hessen-Mobil und Jens Heßler, Polier der Firma Herzog.Foto: Mark Adel

Hatzfeld - Fast 1,3 Millionen Euro kostete die Erneuerung des 900 Meter langen Straßenstücks in Hatzfeld - inklusive neuer Kanal und Wasserleitungen.

Die Ortsdurchfahrt ist seit Dienstag wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. Bürgermeister Uwe Ermisch schnitt in seiner letzten Amtshandlung ein Band durch. Vertreter von Baufirmen, Hessen-Mobil und dem Planungsbüro nahmen ebenfalls an dem symbolischen Akt teil.

In den vergangenen Monaten waren Kanal- und Wasserleitungen verlegt worden. Die Straße und die Gehwege wurden auf einer Länge von 900 Metern zwischen Friedhof und Ederbrücke neu asphaltiert oder gepflastert. Die Kosten für Kanalbau (360000 Euro), Wasserleitungen (150000 Euro) und den Gehweg (300000 Euro) trug die Stadt mit Zuschüssen vom Land. Den 450000 Euro teuren Straßenbau finanzierte das Land komplett. Es handelte sich um den zweiten Bauabschnitt der Erneuerung der Ortsdurchfahrt. Auf der anderen Seite der Eder waren die Arbeiten 2011 abgeschlossen worden. Mit dem zweiten Abschnitt war bereits im Mai 2012 begonnen worden. Die Arbeiten sollten im Dezember beendet werden, doch den Arbeitern kam der Schnee dazwischen. Die Straße war befahrbar.

Die Deckschicht, also die oberste Asphaltdecke, fehlte, einige kleinere Restarbeiten standen ebenso aus. Für einen Tag musste die Straße nochmals voll gesperrt werden. Während der Arbeiten war es im vergangenen Jahr immer wieder zu Zwischenfällen gekommen, weil viele Autofahrer die Sperrung ignorierten. Ein Bauarbeiter wurde sogar angefahren, er erlitt einen Beinbruch (FZ berichtete). Kritik hatte es auch von Anwohnern gegeben, Geschäftsleute klagten über Umsatzrückgänge. Ermisch betonte, es seien mit jedem Anlieger persönliche Gespräche im Vorfeld der Bauarbeiten geführt worden.

Ermisch dankte den Vertretern von Hessen-Mobil und der Baufirma Herzog aus Erndtebrück für die Zusammenarbeit. (da)

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