Neuer Linksabbiegerstreifen und Ampel mit Ampelfrau

Nach acht Monaten: Straße vor Frankenberger Tor wieder frei

Verkehrsfreigabe Röddenauer Straße: Jörg von der Schoor, Mitarbeiter der Firma, die die Ampelanlage installiert hat, räumt das Einfahrt-Verboten-Schild beiseite. Foto: Biedenbach

Frankenberg. Der Verkehr rollt wieder in beide Richtungen: Seit Dienstagnachmittag können Autofahrer wieder von der Bahnhofstraße in die Röddenauer Straße einbiegen.

Wegen Straßenbauarbeiten, die zum Teil auch im Zusammenhang mit dem Bau des Einkaufszentrums Frankenberger Tor standen, war die Röddenauer Straße seit Juli nur einseitig befahrbar.

Acht Monate lang, seit Juni 2014, erfolgte die grundhafte Erneuerung der Röddenauer Straße zwischen dem Bahnübergang und der Kreuzung Auestraße/Stapenhorststraße. Bürgermeister Rüdiger Heß freute sich bei der Verkehrsfreigabe am Dienstag, dass die Bauarbeiten reibungslos abgelaufen und die eingeplanten Kosten von 732.000 Euro eingehalten worden seien.

Die Stadt erhielt einen Zuschuss von insgesamt 70 Prozent aus dem Straßenverkehrsfinanzierungsgesetz sowie aus dem Programm Stadtumbau West. Neben der Erneuerung der Fahrbahn und der Gehwege wurden auch Schmutz- und Regenwasserkanäle, Strom- und Gasleitung in den Abschnitt verlegt.

Zudem erhielt die Röddenauer Straße einen Linksabbiegerstreifen in die Siegener Straße. Dort wurde auch eine Ampelanlage installiert - mit Fußgängerampeln. Wie berichtet, haben diese Anlagen eine Ampelfrau als Symbol.

Bürgermeister Heß dankte den beteiligten Firmen und der Bevölkerung, die die Verkehrseinschränkungen in den vergangenen acht Monaten in Kauf nehmen mussten. Er freute sich, dass es trotz Belastungen zu keinen größeren Problemen gekommen sei.

Mit dem Ausbau der Röddenauer Straße verbunden waren auch die Herstellung der Außenanlage am Frankenberg Tor und die Errichtung einer „Vollsicherung“, sprich Schrankenanlage, am Bahnübergang Röddenauer Straße zusammen mit der Kurhessenbahn.

Wie die Schranke mit der Ampelanlage koordiniert ist, lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

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