Wieder Schockanrufe in Marburg

Marburg-Biedenkopf. Erneut mindestens zwei Schockanrufe gab es am Sonntag in Marburg. In beiden Fällen blieben die Betrüger ohne Beute. In den zurückliegenden Wochen war es um das Phänomen „Schockanrufe“ im Landkreis Waldeck-Frankenberg ruhig geworden.

Die russisch sprechenden Anrufer meldeten sich in Marburg bei zwei Frauen im Alter von 59 und 81 Jahren. Sie gaben sich als die Söhne aus und schilderten für einen Unfall verantwortlich zu sein, durch den sich ein junges Mädchen verletzte.

Das weitere Gespräch übernahm dann ein angeblicher Rechtsanwalt, der zum Schutz des Sohnes vor der Polizei die Bezahlung der notwendigen Operation forderte. Die Damen beendeten das Gespräch und riefen bei den Söhnen an. So war schnell klar, dass diese Geschichte erfunden war.

Eine ganz typische Vorgehensweise dieser Betrüger, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Und: „Hierbei handelt es sich um eine besonders perfide und verwerfliche Variante des bekannten Enkeltricks. Die Anrufer sind einzig und allein auf das Geld aus. Die wie auch immer dargestellte Notsituation ist frei erfunden und entbehrt jeder Grundlage“.

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Quelle: HNA

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