„Nachmittag der Begegnung“ am Freitag zur 775-Jahr-Feier Bromskirchens

Wiedersehen mit Ehrmaligen beim Jubiläumsfest

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Bromskirchen - Abwechslungsreiches Programm und viele Gespräche gab es beim „Nachmittag der Begegnung“ zur 775-Jahr-Feier Bromskirchens

Zum Dorfjubiläum kehrten auch zahlreiche ehemalige Bromskirchener in die alte Heimat zurück – beim „Nachmittag der Begegnung“ am Freitag kamen sie in der Schützenhalle zusammen. Begeistert waren die Organisatoren von der Beteiligung: Nach rund 200 Gästen beim Dorfabend strömen rund 350 Besucher in die Halle – Aktive der Feuerwehr mussten noch schnell Geschirr aus dem Dorfgemeinschaftshaus holen. Geladen waren alle Bromskirchener über 60 Jahren und die Auswärtigen. Der uniformierte „Ausrappler“ Gottfried Kretschmer war voll in seinem Element, humorvoll führte er wieder durchs Programm – und wehe, jemand störte die Vorträge, da ließ er mahnend seine Glücke ertönen. Viel Musik bot das Programm des Nachmittags. Drei Lieder präsentierte die Gitarrengruppe der Landfrauen unter der Leitung von Werner Thiem aus Allendorf. Marius Schmidt dirigierte den gemischten Chor aus Somplar, der zwei moderne Stücke beisteuerte. Schmidt leitet auch den evangelischen Posaunenchor, der ein kleines Blaskonzert mit Egerländer Musik oder Filmschlagern zusammengestellt hatte. Auch das Bromskirchener Heimatlied durfte dabei nicht fehlen. Beim Kaffeetrinken spielten wieder die Dodenauer Manfred Arnold und Heinz Inacker von der Tanzkapelle „Bado‘s“, auch den Posaunenchor begleiteten sie teilweise. Kretschmer gratulierte Karl Mattern zum Geburtstag: Am Mittwoch ist der gebürtige Neuludwigsdorfer 97 geworden. Er revanchierte sich mit einem kleinen Konzert: Er sammelt in Marburg Drehorgeln, eine hatte er zum Spielen mitgebracht.Historisches aufzuarbeiten, den Standort zu bestimmen „und Bromskirchen mit Elan in die Zukunft zu geleiten“ – das nannte Bürgermeister Karl-Friedrich Freseals Ziele des Jubiläums. Der Nachmittag solle ein „Form der Begegnung“ für Bromskirchener aus nah und fern sein.

Dennis Majewski erinnerte in einem kurzen Vortrag unter dem Titel „Leben mit den Nachbarn“ an die vielen Grenzen, die Bromskirchen umgeben und geprägt haben. „Was war es früher schön“ – einen Sketch über das eingerostete Liebesleben eines Paares führten Ute Hofmeister und Simone Bonacker-Wind auf.

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