Wiesenfeld: Einwohner heiter und entspannt

Wiesenfeld. Die HNA hat sich für ihre Serie "Kleinste Ortsteile" im 272-Einwohner-Dorf Wiesenfeld, einem Ortsteil von Burgwald, umgesehen und viele freundliche Leute getroffen.

Es ist was los am Backhaus. Die Familien Mahn, Michel und Beaupain haben die Ferienzeit genutzt und sich dort versammelt. Dorli und Matthias Mahn, die neben dem Backhaus wohnen, servieren Flammkuchen und Pizza sowie Streuselkuchen. „Aus dem Backhaus schmeckt es am besten“, sagt Dorli Mahn.

Heitere Stimmung herrscht an diesem sonnigen Nachmittag, als die HNA den kleinsten Burgwalder Ortsteil besucht. Kinder spielen auf dem neuen Multifunktionsplatz Ball. Julien Michel und Elias Mahn kurven mit dem Longboard vorbei an den Fachwerkhäusern, die den Ortskern prägen.

Die renovierten Häuser zeigen zusammen mit der natürlichen Ortsbegrünung - auch Taubnesseln dürfen dort wachsen - und den schön gestalteten Gärten immer noch, warum Wiesenfeld 1994 den Titel Golddorf verdiente. Der Wehrturm der mittelalterlichen Johanniterkirche überragt den als Hugenotten- und Waldenserkolonie planmäßig angelegten Ortskern mit den Resten des Klostergutes und gibt ihm fast ein märchenhaftes Aussehen. Hin und wieder sieht man Wanderer oder Fahrradfahrer das Dorf auf dem Wanderweg der ehemaligen Glaubensflüchtlinge durchqueren. Direkt neben dem Backhaus finden sie offene Toiletten. Aber Essen und Trinken nicht. Es gibt weder Gaststätte noch einen Laden.

Aus der Kirche klingen Orgeltöne.

Was es damit auf sich hat, und wenn die HNA noch getroffen hat, das lesen Sie in der gedruckten Donnerstagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Service: Der Kräutermarkt in Wiesenfeld findet am Sonntag, 16. August, von 11 bis 18 rund um die Johanniterkirche statt.

Wiesenfeld: Fachwerkdorf mit viel Charme

Quelle: HNA

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