Wiesenfelder Bürger beteiligten sich am Ausbau der neuen Friedhofswege

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Viele freiwillige Helfer: An zwei Wochenenden verlegten die Wiesenfelder gemeinsam mit ihrem Ortsbeirat 250 Quadratmeter Pflaster auf ihrem erweiterten Friedhof.

Wiesenfeld. Schon einige Male haben die Wiesenfelder Einwohner in den vergangenen Jahren Bürgersinn bewiesen, um Kosten zu sparen, wenn es um die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses oder die Gestaltung der Freiflächen davor ging.

Auch jetzt, als der Ortsbeirat zu einer Freiwilligenaktion auf dem Friedhof aufrief, regten sich an zwei Wochenenden viele freiwillige Hände: Insgesamt 250 Quadratmeter Pflaster mit vielen hundert Steinen mussten verlegt werden.

Vor elf Jahren war die Erweiterungsfläche für den Wiesenfelder Friedhof angelegt worden, wobei anfänglich in der Planung noch der Ortsteil Burgwald mit berücksichtigt worden war, der seine Toten bereits in den Nachkriegsjahren in der früher selbstständigen Gemeinde Wiesenfeld bestattet hatte. Da mittlerweile auf dem ehemaligen Industriehof ein eigener Friedhof entstanden war, schien die neue Fläche in Wiesenfeld zunächst sehr groß zu sein.

Inzwischen ist in Wiesenfeld aber schon die erste Doppelgrabreihe der Felder ohne Einfassung, wie sie die Friedhofsordnung hier vorsieht, bereits voll belegt geworden. „Wir mussten nun zügig handeln“, sagt Ortsvorsteher Günter Beck, der die Bürger gemeinsam mit dem Ortsbeirat zu den Arbeitseinsätzen eingeladen hatte.

Seit Jahren waren für den Friedhofsausbau 11 000 Euro im Haushalt angesammelt worden, sodass nun die gesamte Pflasterfläche mit farbig einheitlich roten Ziegelsteinen aus einem Brand belegt werden konnte.

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Quelle: HNA

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