Frankenberg

Wildpark erhält noch 2011 Infozentrum

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- Frankenberg (pk). Nach rund zehn Jahren Wartezeit kann es im Frankenberger Wildpark losgehen: Der Baubeginn für das Informationszentrum steht kurz bevor.

Die Aufträge für den Bau des Infozentrums sind vergeben. Wie Bürgermeister Christian Engelhardt mitteilt, werde das neue Gebäude für den Wildpark noch in diesem Jahr fertig. Insgesamt kostet der zweigeschossige Bau mit Toiletten, Schulungsraum, Lagermöglichkeiten und einem Kiosk 120 000 Euro. Wie der Bürgermeister erläutert, bringe der Förderverein des Wildparks 20 000 Euro ein. Die Stadt Frankenberg zahle 40 000 Euro. Der Löwenanteil von 60 000 Euro werde durch das Leader-Programm der Entwicklungsgruppe Region Burgwald-Ederbergland finanziert. „Außerdem bringt der Verein sich mit viel Eigenleistung ein“, sagt Engelhardt. Umgesetzt werde der Bau nun vom heimischen Fertighausunternehmen FingerHaus. „Die Firma hat uns ein Angebot zum Freundschaftspreis gemacht“, ist der Kämmerer der Stadt sicher.

Gewünscht habe der Förderverein des Wildparks sich das Infozentrum schon seit mindestens zehn Jahren, berichtet der Vereinsvorsitzende Jürgen Mangold. Wegen der Haushaltslage habe der Bau jedoch immer wieder verschoben werden müssen. Umso mehr freut Mangold sich, dass es bald losgeht. Vor allem eine vernünftige Toilettenanlage sei der Grund für den Neubau. In den vergangenen Tagen hat der Förderverein bereits das alte Futterhaus abgerissen und an der Stelle einen Aushub gemacht. Jetzt wartet Mangold auf die Firma, die die Bodendecke legt und das untere der beiden Geschosse mauert.

Auf das gemauerte Geschoss kommt ein Stockwerk in Fertigbauweise. Insgesamt entsteht so eine Nutzfläche von 140 Quadratmetern. In der Mitte des Gebäudes wird sich vom unteren Geschoss bis unter das sechseckige Dach ein Baumstamm ziehen. Damit das neue Haus ins Gelände passt, soll das Dach begrünt werden. „Wir haben bis zu 20 000 Besucher im Jahr. Deswegen freue ich mich sehr, dass das Infozentrum und vor allem die neuen Toiletten jetzt gebaut werden“, erzählt Mangold.

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