Maschinenring Waldeck-Frankenberg lud zur Vorführung nach Altenlotheim ein

Wie man Wildschäden beseitigt

Wildschadenbeseitigung auf dem Feld: Die Vorführung des Maschinenrings Waldeck-Frankenberg stieß in Altenlotheim auf großes Interesse. Foto: Schelberg

Altenlotheim. Sie sollen da eingesetzt werden, wo Wildschweine gewütet haben: Verschiedene Maschinen zur Wildschadenbeseitigung auf Grünlandflächen. Wie diese Maschinen funktionieren, konnten sich Interessierte in Altenlotheim ansehen. Dazu hatte der Maschinenring Waldeck-Frankenberg zusammen mit Nationalparkamt und dem Verband der Jagdrechtsinhaber geladen.

Unterschiedliche Firmen

Der Vorsitzende des Maschinenrings, Friedrich Schäfer, begrüßte die Interessenten. Zum Einsatz kamen Rototiller, Büffel, Kreiselegge, Wiesenhobel und ein Grünlandstriegel. Diese von unterschiedlichen Firmen vorgestellten Anbaugeräte für Traktoren sollen je nach Grad der Verwüstung die an einer Grünfläche entstandenen Schäden beseitigen. Nach und nach fuhren dazu die Traktoren über die ausgewählte Fläche nahe Altenlotheim und veranschaulichten die Funktionsweisen.

Die Vorgehensweise der Maschinen ist nahezu gleich. Zunächst wird das vom Wild aufgewühlte Erdreich zerkleinert und verteilt. Im Folgenden werden vorhandene Löcher mit dem zuvor erfassten Erdreich gefüllt und mit einer Walze wieder verfestigt. Einige Maschinen besitzen eine angebaute Saatmaschine, mit der während des Arbeitsganges Saatgut eingebracht wird. Je nach Schwere des Schadens zeigten sich die verschiedenen Spezialisierungen der Maschinen: Während manche Maschinen tiefe Löcher füllen, sind andere wie der Grünlandstriegel eher dafür geeignet oberflächliche Schäden zu beseitigen. Friedhelm Emde vom Maschinenring erklärte, dass es bislang noch keinen „Alleskönner“ gebe. Dennoch wolle man darüber informieren, was derzeit Stand der Technik sei. (sm)

Quelle: HNA

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