Winterberger Schlittenhunderennen abgesagt - Beschneite Pisten weiterhin in Betrieb

Winterberg. Nach wie vor drehen sich mehr als 30 Lifte - doch das geplante Schlittenhunderennen in der Ferienwelt Winterberg kann nicht stattfinden. Der Sturm am vergangenen Wochenende hat Schnee in den Wäldern schmelzen lassen.

Das Internationale Schlittenhunderennen am 12. und 13. Februar in Winterberg, Deutschlands traditionsreichstes Schlittenhunderennen, sollte in diesem Jahr gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft sein.

Entsprechend große Nachfrage herrschte nach Starterplätzen. Rund 200 Gespanne hatten bereits ihre Teilnahme zugesagt. Eine Zahl, die selbst für eine Deutsche Meisterschaft ungewöhnlich hoch ist.

„Die hohen Anmeldezahlen lassen darauf schließen, dass Winterberg in den vergangenen Jahren als Austragungsort für Schlittenhunderennen an Image und Bekanntheit gewonnen hat“, schlussfolgert Organisator Winfried Borgmann.

Ein schwacher Trost für die Ferienwelt: Winterberg reiht sich in eine Serie von Rennabsagen dieser Saison ein. Insgesamt neun Rennen konnten aus ähnlichen Gründen nicht stattfinden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nicht so sehr die relativ milden Temperaturen, sondern vor allen Dingen der Wind am vergangenen Wochenende hat dem Schnee zugesetzt, wurde betont.

Dass das Schlittenhunderennen nicht stattfindet, sich viele Lifte aber weiter drehen, ist kein Widerspruch, so Borgmann. In den kalten Tagen haben die Liftbetreiber genug Schneereserven geschaffen.

Zurzeit zieht Nachtfrost in die Pisten und hält die Bedingungen konstant. Zudem kündigen die Wetterdienste für Sonntag kältere Temperaturen, eventuell sogar etwas Schneefall an.

Zu spät für das Schlittenhunderennen. Einen Ersatztermin für die Deutsche Meisterschaft gibt es dem Vernehmen nach nicht. (nh/jun)

Quelle: HNA

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