Bottendorf

DGH wird erst im Herbst 2012 saniert

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- Burgwald-Bottendorf (rou). Der dritte Sanierungsabschnitt des Dorfgemeinschaftshauses wird nicht wie geplant in diesem Jahr, sondern frühestens ab August 2012 in Angriff genommen. Priorität hat aktuell die Sanierung des alten Kindergartens.Einstimmig hatte sich der Bottendorfer Ortsbeirat für eine Verschiebung des dritten Sanierungsabschnittes des Dorfgemeinschaftshauses ausgesprochen.

„Über diese Empfehlung wollen wir uns auch nicht hinwegsetzen“, sagte Bürgermeister Lothar Koch auf FZ-Anfrage. Der Gemeindevorstand habe deshalb in der vergangenen Woche vereinbart, dass die Arbeiten im Dorfgemeinschaftshaus erst im Spätsommer 2012 wieder aufgenommen werden sollen. „Die Entscheidung ist sicherlich nicht populär, insbesondere nicht für den Ortsteil Bottendorf“, sagte Koch. Dennoch hoffe er auf Verständnis. Schließlich hätten weder er noch die Bottendorfer die aktuell bestehenden Probleme zu verantworten. „Wenn es nach mir oder uns gegangen wäre, würde das Dorfgemeinschaftshaus im Sommer nächsten Jahres wieder eröffnet und der alte Kindergarten wäre sicherlich auch schon fertig.“

Der Ortsbeirat hatte sich für die Verlegung des Bauabschnittes ausgesprochen, da den Vereinen, aber auch den Bürgern nach den bisherigen Planungen und Entwicklungen im Winterhalbjahr 2011/2012 kein Versammlungsraum zur Verfügung gestanden hätte. Nach einem Baustopp sind die Arbeiten im alten Kindergarten erst vor wenigen Tagen wieder aufgenommen worden (FZ berichtete). Die Fertigstellung in diesem Jahr ist definitiv ausgeschlossen. Und der Abschluss der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses dau-ert ebenfalls mehrere Monate.

Den neuen Zeitplan begründet Bürgermeister Koch auch mit dem Wechsel des beauftragten Architekten. Bauingenieur Adam-Willi Finger hat aus persönlichen Gründen sowohl die Betreuung der Sanierung des alten Kindergartens als auch den dritten Bauabschnitt des Dorfgemeinschaftshauses niedergelegt. „Dadurch ist für die Gemeinde eine Situation entstanden, die eine komplette Neuausrichtung erfordert und eine zeitliche Verschiebung beider Maßnahmen mit sich bringt.“ Für beide Projekte zeichnet nun der gebürtige Bottendorfer Sebastian Klein verantwortlich, der in Mainz ein Architekturbüro betreibt, die beiden Baustellen aber vor Ort beaufsichtigen wird. „Trotzdem kann kein nahtloser Übergang der Bauleitung erfolgen, da sich Herr Klein erst in die Projekte einarbeiten muss“, erläuterte Koch.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 31. August

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