Tag der Naturwissenschaften – Edertalschüler führen verblüffende Experimente vor

So wird Glühwein weiß

Brechung, Reflexion und optische Täuschung: Jonathan Wahl verblüffte das Publikum.

Frankenberg. Eine begehbare „Camera Obscura“, verblüffende optische Täuschungen und spannende Experimentierstationen: Es gab viel zu sehen und zu bestaunen beim Tag der Naturwissenschaften der Frankenberger Edertalschule.

Mehrere Hundert Besucher erhielten interessante Einblicke in die teilweise spektakulären Experimente und Phänomene, die von den Schülern der naturwissenschaftlichen Wahlpflichkurse der Jahrgangsstufen acht und neun zum Schwerpunktthema Optik vorbereitet worden waren.

An den einzelnen Stationen gab es beispielsweise Versuchsaufbauten zur Brechung und Reflexion von Licht und Laserexperimente. Außerdem wurden chemische Farbexperimente vorgeführt, bei denen unter anderem aus rotem Glühwein mit Hilfe von Aktivkohle weißer hergestellt wurde.

Spaß hatten die Besucher vor allem beim Selbstversuch mit einer Umkehr- oder Rauschbrille und beim Blick durch die begehbare geheimnisvolle „Camera Obscura“, die von Neuntklässlern konstruiert worden war.

Mit Hilfe eines vergrößerten Modells des menschlichen Auges zeigten Schüler eines Wahlpflichkurses der Klasse neun, wie das Sehen funktioniert.

Beteiligt beim Tag der Naturwissensschaften waren auch die Mitglieder der Astro-AG, die das Schulteleskop vor der Kulturhalle aufgebaut hatten und faszinierende Blicke auf den Jupiter ermöglichten sowie Teilnehmer der YEA (Young Engineer Academy) – Gruppen, die ihre Projekte zum Thema Schrittmotoren vorstellten.

Die Oberstufenschülerinnen Laura Hoven und Hanna-Lena Wilhelm stellten ihr Projekt „Reaktionstest“ vor, mit dem sie bei „Jugend forscht“ den ersten Platz belegt hatten.

Weiterer Programmpunkt war die Präsentation der Ergebnisse eines Schülerwettbewerbs zur optischen Täuschung, in deren Bewertung das Publikum mit eingebunden wurde.

Strahlende Siegerinnen waren hier zum Schluss Laura Dzubiella und Mirjam Sulzmann aus der Jahrgangsstufe 12, die mit ihrer „unmöglichen Kiste“ die meisten Punkte einheimsten und übrigens auch als Moderatorinnen durch das Programm führten.

Aber auch die übrigen Teilnehmer erhielten viel Applaus, da alle eine Menge Zeit und Mühe in die selbst gebauten Objekte investiert hatten.

Schulleiter Winfried Deichsel hatte sich zuvor bei allen beteiligten Schülern und Kollegen bedankt, die den Tag der Naturwissenschaften durch ihre Mitarbeit und Unterstützung ermöglicht hatten.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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