Allendorf

Wirtschaftsjunioren feiern Jubiläum

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- Allendorf (Eder). Mit einem Festakt im Info-Center des Allendorfer Viessmann-Werks haben die Waldeck-Frankenberger Wirtschaftsjunioren ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Mehrere Ehrengäste gratulierten. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war ein Vortrag des Wirtschaftsbestsellerautors Peter Kreuz.

IHK-Präsident Dr. Martin Viessmann, zugleich Chef der Viessmann-Werke, stellte die aktuellen Herausforderungen der Region in den Mittelpunkt seiner Rede. Bedingt durch die demografische Veränderung gehöre dazu vor allem der mehr und mehr sichtbar werdende Fachkräftemangel.

Der Wirtschaftsjunioren-Kreissprecher Bert Schulte ging auf die Frage ein, warum man überhaupt Wirtschaftsjunior wird. „Dies geschieht, weil man an dieser Gesellschaft mitarbeiten und Verantwortung übernehmen will – und zwar an dem Ort, an dem man lebt und arbeitet.“ Auch sei das Motiv des „ehrbaren Unternehmertums“ wichtig. „Aufgabe der Wirtschaftsjunioren ist es, gesellschaftlich relevante Themen im Netzwerk unter Gleichgesinnten aufzugreifen und im direkten lokalen Umfeld umzusetzen. Zum Beispiel, indem man Schule und Wirtschaft in Austausch und Dialog bringt, Geschäftskontakte aufbaut und Überzeugungsarbeit leistet.“

Genau diese Ideen vom globalen Denken und dem lokalen Handeln seien es auch gewesen, die 1985 die Gründung der Wirtschaftsjunioren Wal­deck-Frankenberg gefördert hätten und bis heute zu einem regen Austausch und Handeln führten. So würden auch 2011 Bevölkerungsbefragungen umgesetzt, verschiedene Konferenzen, Tagungen und gesellschaftliche Veranstaltungen organisiert und der stetige Kontakt zu Politikern gesucht. Für dieses Jahr stehe zudem der Aktionstag „Schüler als Bosse“ auf dem Programm, bei dem Jugendliche die Gelegenheit bekommen, einen Tag lang eine Führungskraft zu begleiten.

Der Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Hessen, Tim Oliver Barkow, wies auf die weltweite Vernetzung der Wirtschaftsjunioren hin und betonte die große Bedeutung der „Unternehmer unter 40“ für die Gesellschaft.Landrat Reinhard Kubat bezeichnete die Bildung als „zentrale Rolle“ für die Zukunft der Region. Die ansässigen Betriebe benötigten bestausgebildete Menschen, um die Herausforderungen meistern zu können. Zusätzlich werde die Innovationskraft wichtig sein, um eine entscheidende Rolle im Wettbewerb der Regionen spielen zu können.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag, 5. April

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