Restaurant-Eröffnung in Battenberg

Wohlfühlen, Verweilen und Genießen

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Battenberg - Das "Alt Battenberg" soll an die Gasthaustradition in Battenberg anknüpfen und Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Lebens werden. Heute eröffnet das Lokal, das Restaurant, Café und gemütliche Wirtschaft in einem ist, am Hänsel-und-Gretel-Brunnen.

Das Angebot an Gaststätten ist rar geworden in der Bergstadt. Viele Battenberger warten seit Monaten gespannt auf die Eröffnung - ab heute können sie und alle anderen Gäste das „Alt Battenberg“ besuchen. Es soll Bindeglied sein zwischen den Generationen und Begegnungsstätte für Einheimische, Zugezogene und Touristen.

Angelique Krebs und Mathias Michels sind Gastgeber im „Alt-Battenberg. Beide haben schon im Hotel „Die Sonne“ in Frankenberg gearbeitet - ebenso wie Küchenchef Chris Albersdörfer. Das „Alt Battenberg“ gehört wie die „Sonne“ zur Hotelbetriebsgemeinschaft Battenberg (HBB) der Firma Viessmann.

Historische Gebäude

Der Name „Alt Battenberg“ soll auf die Lage hinweisen: Das Lokal befindet sich in historischen Gebäuden einer alten Hofreite und Postkutschenstation. Zuletzt befanden sich dort eine Eisdiele und ein Drogeriemarkt. 400 Quadratmeter umfasst der Innenbereich, weitere 350 Quadratmeter Biergarten und Café auf dem Hof. Die Gaststube mit 30 Plätzen lädt zum Verweilen ein, sei es beim geselligen Pils oder beim gemütlichen Abendessen.

Das zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaute Haus bietet die perfekte Kulisse für den Biergarten, dem sich die Sitzplätze des Eis-Cafés direkt anschließen. Ein originaler italienischer Eiswagen ist der Stolz des „Alt Battenberg“-Teams.

Überall weisen Details auf die Geschichte der Bergstadt und auf die Verbundenheit des Gasthauses zu Battenberg. Schon am Eingang grüßt der berühmte „Battenberger Hirsch“. Viele historische Bilder und Stadtansichten spiegeln überall die Geschichte, so auch in der Gaststube. Viele Battenberger hätten Ausstellungsstücke beigesteuert, sagt Mathias Michels.

Im separaten Raucher-Raum mit 24 Plätzen ist die Rennsportgeschichte sichtbar: Der legendäre „Battenberger Ring“, in den 50er Jahren Schauplatz von Motorradrennen, ist an der Wand skizziert, umrahmt von historischen Bildern. An einem Garderobenständer hängen eine alte Motorradjacke nebst Helm - als sei der Besitzer gerade zu Gast im „Alt Battenberg“. Immer wieder nehmen Ausstattung und Einrichtung historische Zitate auf.

Treffpunkt für Jung und Alt

Die „Burgberg-Stube“ bietet bis zu 60 Personen Platz - zum Beispiel bei Feiern, Vereinstreffen oder Firmenveranstaltung. Auch hier wird die Geschichte Battenbergs aufgegriffen - unter anderem mit dem Wandbild einer alten Gemarkungskarte. Ein breites Angebot an Speisen, vier Fassbiere, alkoholfreie Getränke und Weine, serviert in gemütlichem Ambiente und freundlicher Atmosphäre sollen ab heute Besucher aus nah und fern anlocken.

Der „kulinarische Kalender“ soll Spezialitäten je nach Jahreszeit bieten. Die lichtdurchflutete „Café-Stube“ ist Treffpunkt für Jung und Alt, mit einer klassischen Caféhaus-Einrichtung, Spielzeug für Kinder, selbst gebackener Kuchen und Eis, das im Sommer auch im Biergarten angeboten wird. Das Ziel in allen Bereichen der Gaststätte ist, „dass der Gast gar nicht nach Hause gehen will“, sagt Gastronom Mathias Michels. Er hat gemeinsam mit Chris Albersdörfer das kulinarisches Angebot entwickelt, das der Küchenchef als „bodenständig und regional geprägt“ beschreibt. Auf der gutbürgerlichen Speisekarte finden sich viele regionale Spezialitäten, die je nach Jahreszeit variieren. Breiten Raum nimmt Wildbret aus heimischen Wäldern ein.

Mittelfristig sollen auch kulturelle Angebote etabliert werden, sagt Mathias Michels. Er ist unter anderem im Gespräch mit dem Battenberger Culturclub.

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