WLZ-FZ-Sommerserie: Super Sommer Spaß

Wo Wohra und Schweinfe sich treffen

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Herrliche Berge, sonnige Täler: Der Ohm-Eder-Radweg bietet viel Abwechslung und herrliche Landschaft – so wie hier zwischen Halgehausen und Haubern.Fotos: Patricia Kutsch

Frankenberg/Gemünden - Sport, Entspannung und Abenteuer: Für tolle Sommererlebnisse und actionreiche Ferien-Abenteuer mit der ganzen Familie hat der Landkreis einiges zu bieten. WLZ-FZ haben Tipps für jeden Geschmack. Wir waren mit dem Fahrrad etwas abseits der Hauptstrecken unterwegs und haben andere Seiten der Bunstruth entdeckt.

Radfahren liegt im Trend: Vor allem entlang der beliebten Flusswege herrscht Hochbetrieb. Ganz ohne Wasser kommt auch diese Strecke nicht aus: Touristiker haben die Route von Kirchhain nach Frankenberg Ohm-Eder-Radweg genannt, weil er beide Flüsse miteinander verbindet. Wohra und Schweinfe begleiten die Radler den Großteil der Strecke. Wer die Tour fährt, sollte ein kleines Mindestmaß an Fitness haben, im zweiten Teil gibt es einige Anstiege zu bewätligen. Aber keine Sorge: Jan-Ullrich-Waden sind keine Voraussetzung. Für Kinder dürfte die 40 Kilometer lange, Strecke aber etwas zu lang sein. Eine Karte ist nicht nötig - der Weg ist vorbildlich ausgeschildert.

Ausgangspunkt der Tour ist Kirchhain. Die Anreise aus Richtung Frankenberg ist unkompliziert: Die Burgwaldbahn transportiert Radler und Zweiräder ab Frankenberg oder einer der weiteren Haltestellen bis Marburg, von dort geht es ebenfalls mit der Bahn weiter bis Kirchhain. Der Fahrradtransport ist vor allem ab Marburg unkompliziert, weil die modernen Züge einen fast ebenen Zugang ermöglichen. In den betagteren Triebwagen, die zwischen der Unistadt und Frankenberg verkehren, ist das Beladen etwas mühsamer.

Ab Kirchhain geht es auf asphaltierten Feldwegen zunächst in Richtung Rauschenberg und an Halsdorf vorbei nach Wohra. Bis dort teilt sich der Ohm-Eder-Radweg den Weg mit dem Fernradweg R6, der parallel zur Trasse der stillgelegten Wohratalbahn läuft. Eine Gelegenheit für eine erste Rast bietet sich an der früheren Bahnhaltestelle Ernsthausen-Wambach. Das Wartegebäude ist liebevoll restauriert worden und bietet viele Fotos und Dokumente zur Wohratalbahn. Sogar ein kurzer Schienenstrang ist zu sehen. Gemütlich radeln wir durch Wohra, ein Stück über die Ortsdurchfahrt. Dort zweigt der R6 in Richtung Langendorf ab: Über Rosenthal, Willershausen und Bottendorf verläuft er nach Frankenberg.

Gleiches Ziel, andere Route: Der Ohm-Eder-Radweg folgt der einstigen Wohratalbahn nach Gemünden, wo es Möglichkeiten für ausgiebigere Pausen gibt. Die Schweinfe, die uns auf den nächsten Kilometern stetig entgegen kommt, fließt dort in die Wohra.

Mehr über die Radtour und das Urteil unsere Redakteurs Mark Adel lesen Sie am Samstag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

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