Frankenberg

„Wunschkinder“: RTL II erzählt Geschichte der Familie Schultz

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- Frankenberg (jos). Als Sabine Schultz voriges Jahr zum dritten Mal schwanger wurde, ging für sie ein großer Wunsch in Erfüllung. Bis zur Geburt des kleinen Finn-Bo ist die Familie der 41-Jährigen regelmäßig von einem Fernsehteam besucht worden.

Die Doku-Soap „Wunschkinder“ begleitet Paare auf ihrem langen, beschwerlichen Weg zum ersehnten Baby. Auf dieses Fernsehformat aufmerksam geworden ist die Frankenbergerin Sabine Schultz im vorigen Jahr durch Post von ihrer Krankenkasse. Sie habe sich sofort angesprochen gefühlt. Und weil sie so glücklich darüber war, dass es mit ihrer dritten Schwangerschaft endlich geklappt hatte, bewarb sie sich gemeinsam mit ihrem Mann Peter und den Söhnen Bendix und Nils-Robin bei der Produktionsfirma, die im Auftrag des Senders RTL II die Serie betreut.

Zwei Beiträge

Vom Oktober 2008 an erhielt die Familie Schultz daraufhin fünfmal Besuch von einem Kamerateam. Nächsten Dienstag ist es so weit: Ab 22.15 Uhr strahlt der Sender RTL II laut Information von Sabine Schultz einen 20-minütigen Beitrag über die Frankenberger Familie aus. Eine Woche später soll ein zweiter, ebenso langer Beitrag folgen.

Die Geschichte beginnt mit einem schweren Schicksalsschlag, den die Familie Schultz im April 2004 erleiden musste: Sabine Schultz war im sechsten Monat schwanger. Doch ein Arzt stellte fest, dass das Kind nach der Geburt nicht lebensfähig sein würde. Nach dem Schwangerschaftsabbruch hielt die Familie an dem Wunsch fest, ein drittes Kind zu bekommen. Doch es schien zunächst aussichtlos. Mehrere Jahre habe sie versucht, wieder schwanger zu werden, berichtet Schultz. Ohne Erfolg. „Wenn es bis zu meinem 40. Geburtstag nicht geklappt hätte, dann hätten wir es aufgegeben.“

Erst als Sabine Schultz ihren Arzt wechselte, gab es neue Hoffnung. „Ich habe eine Hormontherapie begonnen“, berichtet die Frankenbergerin. Und nur drei Monate später sei sie schwanger geworden – kurz vor ihrem 40. Geburtstag...

Über die Schwangerschaft mit dem heute neun Monate alten Finn-Bo habe sie sich so sehr gefreut, dass sie ihre Geschichte gerne öffentlich gemacht habe. „Peinliche Momente gab es eigentlich nicht“, berichtet Schultz über die Besuche des Kamerateams. Die „Chemie“ habe von Beginn an gestimmt. Der Kameramann, der Tonassistent und die Autorin seien der Familie vorgekommen wie Freunde. „Sie waren sehr einfühlsam und überhaupt nicht aufdringlich“, berichtet Schultz.

Kompletter Tagesablauf

Ob beim Ultraschall oder am Frühstückstisch: Wenn die Fernsehleute in Frankenberg waren, begleiteten sie die Familie Schultz durch den kompletten Tagesablauf. „Ich hätte ihnen sogar erlaubt, die Geburt zu filmen“, sagt Sabine Schultz. Doch weil der kleine Finn-Bo per Kaiserschnitt auf die Welt kam, sei das nicht möglich gewesen.

Auch Finn-Bos acht- und elfjährige Brüder Bendix und Nils-Robin sind bereits sehr gespannt auf die Ausstrahlung am Dienstag auf RTL II. Mit einigen Klassenkameraden haben sie bereits darüber gesprochen,dass es zu Hause häufiger Besuch vom Fernsehen gab.

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