Zahl der ambulanten Eingriffe ist stark angestiegen

Waldeck-Frankenberg. Die Zahl der ambulanten OPs im Landkreis ist deutlich gestiegen. Wer sich im Krankenhaus einer Operation unterziehen muss, wird also nach dem Eingriff immer öfter am selben Tag wieder nach Hause geschickt.

„Ambulante OPs haben sich bei uns in den vergangenen zehn Jahren verzwölffacht“, sagt Wolfgang Kluß, Geschäftsführer des Stadtkrankenhauses Korbach. Knochenbrüche oder Hautverletzungen würden heute immer öfter behandelt, ohne dass der Patient die Nacht in der Klinik verbringen müsse.

Im Krankenhaus Bad Arolsen werden laut Sprecherin Gisa Stämm derzeit 35 Prozent der 240 Operationen im Monat ambulant gemacht. Vor zehn Jahren seien es 20 Prozent gewesen. Stämm: „Änderungen hat es vor allem bei Kniegelenksspiegelungen und Leistenbrüchen gegeben, die vor zehn Jahren noch mit einem stationären Aufenthalt verbunden waren.“

Von Philipp Daum

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Quelle: HNA

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