Industriemeister Metall erhalten ihre Zeugnisse

Zeugnisübergabe nach drei Jahren Abendschule in Frankenberg

- Nach der Arbeit und am Samstag hatten seit 2008 insgesamt 20 Männer die Schule besucht. Am Freitag haben ihre Zeugnisse erhalten. Sie sind „Gerpüfte Industriemeister Metall“ – und damit gerüstet für Führungspositionen in der heimischen Industrie.

Frankenberg (apa). „Diese Ausbildung stellt sehr hohe Anforderungen an die Selbstdisziplin“, sagte Bernd Kleem von der Frankenberger Fachschule für Technik in seiner Laudatio am Freitagabend im Hotel Ratsschänke in Frankenberg. Er sprach den Absolventen seine Hochachtung aus: Sie hatten drei Jahre lang zusätzlich zu den 40 Arbeitsstunden 14 Stunden pro Woche die Schule besucht. Die Absolventen hätten nicht nur die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, sondern auch Selbstbewusstsein und Führungskompetenzen erworben. Sie hätten gelernt, in kürzester Zeit die wesentlichen Kerninhalte eines Problems zu erkennen und an der entsprechenden Lösung zu arbeiten. Kleem machte deutlich, dass trotz des abgeschlossenen Kurses das Lernen nicht zu Ende sei: „Industriemeister sind Garanten für lebenslanges Lernen“, sagte Kleem. „Sie stehen täglich vor neuen Herausforderungen.“ Er zeichnete eine positive Perspektive für die Industriemeister: „Die Wirtschaft setzt auf Sie und braucht Sie!“ Gemeinsam mit Dieter Kocab, dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, überreichte er dann die Zeugnisse an die 20 Jungmeister, bevor Klaus Gantner über die Herausforderungen für Industriemeister in der nahen Zukunft sprach.

Folgende Absolventen haben die Prüfung zum „Industriemeister Metall“ bestanden und ihre Zeugnisse erhalten:Samil Ahiboz aus Frankenberg (Hasenclever), Bernd Bahr aus Münchhausen (Viessmann), Thorsten Brück aus Frankenberg (Viessmann), Selcuk Cag aus Frankenberg (Hasenclever), Nikolas Emde aus Dorfitter (Vissmann), Manuel Filling aus Dotzlar (EJOT), Tobias Freiling aus Frankenberg (Viessmann), Andreas Harbecke aus Hesborn (Viessmann), Andrej Herliz aus Korbach (Continental), Daniel Holzapfel aus Wetter (Viessmann), Iwan Isaak aus Battenberg (Viessmann), Kenan Korkmaz aus Frankenberg (Hasenclever), Jan-Peter Kroh aus Bad Berleburg (EJOT), André Kwyk aus Willersdorf (Viessmann), Matthias Mause aus Hesborn (Borbet), Niklas März aus Allendorf (Viessmann), Oliver Pimpertz aus Schmittlotheim (Ewikon), Kay Quitzrau aus Berghofen (Heitec), Alexander Rihert aus Korbach (Viessmann) und Björn Schüttelhöfer aus Viermünden (Richter).

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