72-Stunden-Aktion ist zuende

Ziel erreicht: "Welt schöner gemacht"

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Geschafft: Um Punkt 17.07 Uhr war am Sonntagabend das Gerüst am Jugendhaus in der Hainstraße abgebaut, das von den Jugendlichen gesetzte Sonnen-Mosaik in voller Schönheit zu sehen.

Frankenberg - Müde, aber auch stolz, was sie binnen der drei Tage geleistet haben: Rundum zufrieden waren die 22 Jugendlichen, die es während der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Katholischen Jugend laut Gemeindereferentin Christiane Adler geschafft haben, "die Welt ein bisschen schöner zu machen".

„Jetzt ist der Augenblick gekommen. Und wir haben es tatsächlich geschafft.“ Gemeindereferentin Christiane Adler atmete am Sonntagabend um kurz nach 17 Uhr ebenso durch wie die 22 Jugendlichen, die sich in den drei Tagen zuvor in den Dienst der guten Sache gestellt hatten. Unentgeltlich hatten sie im Rahmen der 72-Stunden-Aktion „Uns schickt der Himmel“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend angepackt, und das Jugendhaus in der Hainstraße mit einem Sonnen-Mosaik verziert und die Grünfläche an der Bushaltestelle in der Kanton-Brou-Straße neu gestaltet (FZ berichtete).

„Jetzt ist es Zeit, Danke zu sagen.“ Adler lobte vor allem die tolle Gemeinschaft unter den Jugendlichen und dankte den Helfern sowie den Sponsoren, ohne die beide Projekte nicht zu realisieren gewesen wären. Besonders stellte sie den Ein-satz von Heike Höhl, Steffi Oberlies und Fliesenleger Bernd Jesinghaus heraus, ohne dessen fachlichen Rat das Mosaik nicht denkbar gewesen wäre. Beim anderen Projekt in der Kanton-Brou-Straße arbeiteten die Jugendlichen Hand in Hand mit Betriebshofleiter Martin Hecker, seiner Mitarbeiterin Steffi Neussel sowie Bauamtsleiter Karsten Dittmar zusammen.

Pater Norbert bescheinigte der Gemeindereferentin eine entscheidende Rolle. „Du hast die ganze Aktion angestoßen und toll organisiert.“ Sie hätte schon vor Beginn der 72 Stunden „Feuer für die Aktion“ gehabt und auch während der drei Tage für das Projekt gebrannt. Voll des Lobes war auch Bürgermeister Rüdiger Heß. „Jugendliche, wie ihr es seid, brauchen wir.“ Auf das Geleistete könnten sie stolz sein, „denn wer von euch hat vorher schon einmal Fliesen geklebt“. Er freue sich auch über das Ergebnis in der Kanton-Brou-Straße. „Die Pergola sieht besonders aus, aber sie passt dorthin.“ Finanziert wurde die Umgestaltung des Areals an der Bushaltestelle aus dem Etat der Familienstadt. Den Eigenanteil hat die Stadt über Arbeitsstunden des Betriebshofs eingebracht.

Schilder erinnern an beiden Projekten an die 72-Stunden-Aktion, die mit einem gemeinsamen Grillen endete. Alle Jugendlichen erhielten Kino-Gutscheine und ein Labyrinth als Andenken an die Aktion. Das Symbol hatte die Gruppe durch die drei Tage begleitet. (rou)

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