Gemünden

Ziel: Gemündener Einzelhandel stärken

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- Gemünden (gl). Die Gewerbetreibenden der Wohrastadt wollen auf sich und ihre Leistungen aufmerksam machen. Daher planen sie zum Weihnachtsmarkt und für das nächste Jahr verschiedene Aktionen.

Der Dienstleistungsverbund „Gemünden mittendrin!“ ist nicht bekannt genug – diese Sorge trieb die Vereinsmitglieder bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Bürgerhaus um. Der Verbund ist ein Zusammenschluss von derzeit 38 Gewerbetreibenden aus Gemünden, die mit gemeinsamem Auftreten die Marke Gemünden und den dortigen Einzelhandel stärken wollen.

Zug um Zug soll so auch „Gemünden mittendrin!“ bekannter werden. Zu Beginn der Versammlung trug der Vorsitzende Andreas Weber eine Bilanz des Jahres 2011 vor. Begonnen hatte das Jahr mit der Ausstellung „Heizen mit Holz“. Besonders gelungen sei der verkaufsoffene Sonntag im Oktober gewesen, sagte Weber. „Da mussten wir kurzfristig reagieren“, dennoch hätten viele Geschäfte geöffnet und es habe nur positive Rückmeldungen gegeben. Daher soll auch im nächsten Jahr ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden – diesmal mit mehr Vorlauf für die Händler.

Der Vorstand des Dienstleistungsverbunds setzt sich im nächsten Jahr aus dem wiedergewählten Vorsitzenden Andreas Weber, seinen beiden Stellvertretern Sandra Noll und Jens Möbus, Kassenwart Harald Stehl und Bürgermeister Frank Gleim als Schriftführer zusammen. Gleim lobte den Dienstleistungsverbund, der für Gemünden und die Außendarstellung bereits zwei Jahre nach Vereinsgründung große Wichtigkeit habe. Kleinere Messen oder eben auch der verkaufsoffene Sonntag seien bedeutend und würden auf Interesse auch von außerhalb treffen – die Werbung für den verkaufsoffenen Sonntag habe bis nach Frankenberg gewirkt und sogar Kunden aus Paderborn angelockt.

Das nächste große Projekt des Dienstleistungsverbunds ist sein Stand beim Gemündener Weihnachtsmarkt. Dieser findet in diesem Jahr erstmals nur einen Tag lang statt, am Sonntag, 4. Dezember. Der Schwerpunkt wird verlagert vom Steinweg auf die Straßen um Kirche, Museum und Bürgerhaus. Auch im Bürgerhaus sollen Stände Platz finden, unter anderem der des Dienstleistungsverbunds.

Mit kleinen, repräsentativen Stücken aus den teilnehmenden Betrieben soll dargestellt werden, was „Gemünden mittendrin!“ kann. Gedacht wird an ein Konzept, in dem jedes Stück sich auf ein anderes bezieht, sodass der Stand zu einem Gesamtkunstwerk wird, das zum Schmunzeln und Lachen, aber auch zum Nachdenken anregen soll. Flugzettel, 10 000 Stück an der Zahl, sollen erklären, was „Gemünden mittendrin!“ tut – auch nach dem Weihnachtsmarkt noch.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 5. November.

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