Aus für Zivildienst trifft Sozialverbände im Landkreis

Waldeck-Frankenberg. Mit dem Wegfall der Wehrpflicht in diesem Jahr gibt es in Deutschland künftig keine Zivildienstleistenden mehr. Das trifft die Sozial- und Wohlfahrtsverbände so empfindlich, dass die Bundesregierung sogar einen Bundesfreiwilligendienst als Zivildienst-Ersatz plant.

„Es gibt einige Bereiche bei uns, wo der Wegfall der Zivis richtig wehtut“, sagt Christian Peter, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Frankenberg. Über Jahre hinweg hätten zwei Zivis in den sozialen Diensten des Roten Kreuzes geholfen, zwei hätten im Battenberger DRK-Seniorenzentrum ihren Dienst absolviert. „Dies waren zwar nur unterstützende Tätigkeiten, aber gerade bei den Senioren wurde diese zusätzliche menschliche Zuwendung besonders geschätzt“, erklärt Peter.

Die Asklepios-Kliniken in Bad Wildungen haben zwölf Zivildienstplätze im Pflege- und Hausmeisterdienst. Im Frühjahr scheiden laut stellvertretendem Personalleiter Jörg Brauer die letzten drei Zivis aus. Da er nicht mit einer Bewerbungsflut fürs FSJ rechnet, „kommen wir wohl nicht herum, die Lücken durch Stammpersonal zu schließen“.

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Quelle: HNA

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