Burgwald

Zurück zum alten Namen Hardtberg

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- Frankenau-Allendorf (apa). Für die Menschen aus dem Frankenauer Stadtteil ist es klar: Sie kommen aus Allendorf/Hardtberg. Allerdings steht das nirgendwo geschrieben. Der Ortsbeirat will das ändern.

Die Einigkeit in dem knapp 200 Einwohner zählenden Dorf ist groß: Allendorf allein stimmt nicht, der Name lautet „Allendorf/Hardtberg“, genannt in einem Atemzug und voller Selbstverständlichkeit. Nur offiziell steht der Beiname des Dorfes nirgendwo geschrieben. Und genau das möchte der Ortsbeirat ändern, mit einem offiziellen Umbenennungsverfahren.

Den ersten Schritt dazu machten die wiedergewählten Mitglieder in ihrer ersten Sitzung am Dienstagabend. Darin besprachen sie, welche Schritte sie unternehmen wollen, um dieses Verfahren in Gang zu bringen. Zuerst werden sie der Stadt offiziell mitteilen, dass sie die Umbenennung anstreben, und dafür gleich die Gründe nennen – und die müssen triftig sein, betonte Bürgermeister Björn Brede. Gründe für eine offizielle Umbenennung zu finden, fällt den Ortsbeiratsmitgliedern jedoch nicht schwer. Sie nannten in ihrer Sitzung spontan mehrere Faktoren, die aus ihrer Sicht für eine Rückkehr zum alten Namen sprechen:

Auf den Hinweisschildern an der Bundesstraße in Dainrode steht „Allendorf bei Frankenau“ und auf dem Ortsschild „Allendorf“. Bei Ortsfremden hat das schon häufiger für Verwirrung gesorgt: Lastwagenfahrer, die eigentlich nach Allendorf (Eder) wollen, biegen in den Frankenauer Stadtteil ab.

Der Name Hardtberg hat Geschichte: Früher hieß das Dorf offiziell so, nach aktuellem Wissensstand des Ortsbeirats wurde der Beiname erst nach der Gebietsreform gestrichen.

Die Allendorfer identifizieren sich bis heute mit dem Namen Hardtberg, der auf die Lage des Dorfes zurückgeht.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 5. Mai

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