Frankenau

Zusage für Kellerwalduhr

- Frankenau (apa). Frankenau bekommt eine neue Kellerwalduhr. Das sagte die hessische Umweltministerin Lucia Putt­rich am Freitag in Wiesbaden zu.

Puttrich und Frankenaus Bürgermeister Björn Brede betonten, dass die Planungen für den Neubau der Kellerwalduhr zügig vorangetrieben würden. „Es ist unser gemeinsames Ziel, mit den Vorarbeiten in diesem Jahr zu beginnen und die Bauarbeiten bis zum Frühsommer des kommenden Jahres abzuschließen“, teilte die Ministerin mit. Das Land sei bereit, für die Baukosten des neuen Gebäudes ohne Erschließung oder Innenausstattung einen Betrag von 500 000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Auch die Stadt werde ihren Beitrag leisten müssen, sagte Bürgermeister Björn Brede. Allerdings sei der abhängig vom künftigen Standort: Sollte das neue Infozentrum an der Kellerwaldhalle gebaut werden, sei das Grundstück bereits komplett erschlossen. Brede erinnerte an die Zusage von Putt­richs Vorgängerin Silke Lautenschläger, die einen Neubau in der Größenordnung der bisherigen Kellerwalduhr zugesagt habe. Daran wolle er festhalten.

Die bestehende Kellerwalduhr im Feriendorf muss ihren Betrieb aufgrund einer Nachbarschaftsklage im November 2011 einstellen (wir berichteten). Über die Finanzierung eines Neubaus war bis gestern diskutiert worden. Die Standortfrage ist noch immer offen. „Ich bin überzeugt, dass es uns im Zusammenwirken mit der Stadt Frankenau gelingen wird, die Standortfrage zügig zu klären“, sagte Puttrich.

Sie hob hervor, dass das Land Hessen seit der Gründung des Nationalparks Kellerwald-Edersee im Januar 2004 bereits beachtliche Investitionen für die Einrichtungen des Nationalparks getätigt habe. „Wir haben den Nationalpark mit seinen Bildungs- und Informationseinrichtungen in nur sieben Jahren konsequent weiterentwickelt, so dass diese erfolgreiche Arbeit für die Region in großem Maße Früchte trägt“, sagte Puttrich.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 16. April.

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