Bewilligungsbescheid über 90.000 Euro für Flurneuordnung im Naturschutzgroßprojekt

Zuschuss für den Weg zur Wesemühle

Frankenau - Für die Flurneuordnung im Gebiet des Naturschutzgroßprojekts bei Frankenau stehen nun 90?000 Euro zur Verfügung.

Über den Bewilligungsbescheid in Höhe von 90.000 Euro freuten sich auch Herbert Ruhwedel als Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft und Frankenaus Bürgermeister Björn Brede. Mit diesen Mitteln sollen dringend erforderliche Erneuerungsarbeiten an Wirtschaftswegen, unter anderem jenem zur Wesemühle, umgesetzt werden. Diese Flurneuordnung bezieht sich ausschließlich auf die Flächen im Naturschutzgroßprojekt. Mit der umstrittenenen Lengel-Renaturierung hat es nicht zu tun. Aufgrund der besonderen ökologischen Bedeutung dieses Verfahrens mit der Umsetzung des Naturschutzgroßprojektes in Frankenau werden 80 Prozent der Kosten von Bund, Land und Europäischer Union übernommen. Die verbleibenden 20 Prozent übernehmen die Jagdgenossenschaft und die Stadt Frankenau. Auf die Grundstückseigentümer kämmen somit keine Kosten zu, heißt es in der Mittelung vom AfB. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren in der Flurbereinigung Frankenau-NaturparkI rund 725?000 Euro investiert werden. Damit soll die ländliche Infrastruktur grundhaft erneuert und ergänzt werden. „Da Wirtschaftswege zunehmend auch außerlandwirtschaftlichen Nutzungen, zum Beispiel durch Erholungssuchende, unterliegen, werden hiermit auch die Grundvoraussetzungen für eine touristische Erschließung der Feldflur im Umfeld des Naturschutzgroßprojektes geschaffen“, erläutert Karl-Herrmann Frese. Ausschreibung, Bauleitung und Abrechnung der Baumaßnahme liegen beim AfB. (r)

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