Allendorf und Bromskirchen wollen Verwaltungsgemeinschaft

Zwei Gemeinden rücken zusammen

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Im Einsatz für die Verwaltungsgemeinschaft Allendorf (Eder) – Bromskirchen (von links): Matthias Stork und Thorsten Hardt vom Hessischen Innenministerium, Volker Faulhaber, Bürgermeister der fränkischen Gemeinde Kist, Allendorfs Rathaus-Chef Claus Junghenn und Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese.Foto: Tobias Treude

Bromskirchen - Die Gemeinden Bromskirchen und Allendorf (Eder) wollen ihre Verwaltungen zusammenführen. Dafür stimmten am Mittwochabend die Mitglieder beider Haupt- und Finanzausschüsse. Das Land hat für dieses in Hessen bislang einmalige Projekt eine „namhafte Förderung“ zugesagt.

„Ich freue mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit“, sagte Willi Reeder, Vorsitzender des Bromskirchener Haupt- und Finanzauschusses. Bevor es an die gemeinsame Arbeit gehen kann müssen noch die Gemeindevertretungen darüber abstimmen . Das soll am 21. Mai in Allendorf geschehen.

Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese sagte gegenüber der Frankenberger Zeitung, dass die Parlamentarier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für die Gründung einer Verwaltungsgemeinschaft stimmen werden.

Eigenständigkeit bleibt

Das heißt, dass in Zukunft praktisch alle Verwaltungsaufgaben, die in den beiden Rathäusern anfallen, gebündelt an einer Stelle - hauptsächlich in Allendorf - zusammenlaufen werden. Die Verwaltungsgemeinschaft ist eine Art Dienstleister für die beiden Gemeinden. Der Standort Bromskirchen soll dabei die Funktion eines Bürgerbüros erhalten. „In der Außenwirkung wird sich für die Bürger nicht viel ändern, keiner muss Angst haben“, sagte Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn. Wichtig ist ihm und Frese der Fakt, dass die Gemeinden eigenständig bleiben - was bedeutet, dass beide Kommunen auch in Zukunft einen eigenen Haushalt und einen eigenen Bürgermeister haben.

Schon in der Vergangenheit haben die Nachbar-Gemeinden Arbeiten zusammengelegt - so wurden die Aufgaben der Bromskirchener Gemeindekasse und des Standesamtes nach Allendorf abgegeben. Durch die Verwaltungsgemeinschaft soll die Zusammenarbeit ausgeweitet werden. (tt)

Auf welche Bereiche sich die Verwaltungsgemeinschaft konkret auswirkt lesen Sie am Freitag, 4. April, in der Frankenberger Zeitung.

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