Geburten am Heiligabend in Frankenberg

Zwei gesunde "Christkinder"

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Die beiden „Christkinder“ Ben (links) und Glenda Friederike sind quietschfidel und haben die Strapazen der Geburt gut überstanden. Darüber freuen sich (v. l.) Chefarzt Dr. Volker Aßmann, Hebamme Marion Leppin, Bens Eltern Natalja und Artur Ott, Glenda Friederikes Eltern Hendrik und Petra Engelhard sowie Kinderschschwester Christine Stuhlmann.Foto: Mark Adel

Frankenberg - Das Wunder der Geburt an einem besonderen Tag: Glenda Friederike Engelhard und Ben Ott haben an Heiligabend in Frankenberg das Licht der Welt erblickt. Für die beiden jungen Elternpaare ist es jeweils das erste Kind.

Etwa 425 Kinder werden Jahr für Jahr im Kreiskrankenhaus geboren. Zwei Babys an einem Tag sind also etwas mehr als der Durchschnitt - dafür haben am Mittwoch Glenda Friederike und Ben gesorgt. Die beiden sind fast „termingerecht“ zur Welt gekommen. Beiden geht es gut, ebenso wie ihren Mamas.

Um 14.07 Uhr wurde Glenda Friederike geboren. Sie bringt 3070 Gramm auf die Waage und ist 50 Zentimeter groß. Termin wäre der 20. Dezember gewesen -dass es ausgerechnet zum Fest so weit war, macht den beiden jungen Eltern Petra und Hendrik Engelhard nichts aus. „Hauptsache, es hat alles geklappt“, finden sie.

Der Name Glenda stammt aus Namibia, wo Hendrik Engelhard einige Zeit gearbeitet hatte und auch schon zusammen mit Ehefrau Petra gewesen ist. Die junge Familie wohnt im Bromskirchener Weiler Dachsloch - und wird dort die Einwohnerzahl prozentual kräftig nach oben schrauben.

Der kleine Ben sollte eigentlich am 23. Dezember geboren werden. „Etwas früher oder nach Weihnachten wäre uns schon lieber gewesen“, gibt Papa Artur zu. Aber viel wichtiger ist ihm, dass es Ben und der Mama Natalja gut geht. Nach 17 Stunden Wehen war es an Heiligabend um 16.33 Uhr endlich so weit. Ben wird mit seinen Eltern in Schreufa wohnen. Er ist ebenfalls 50 Zentimeter groß und hat bei der Geburt 3420 Gramm gewogen.

Im Jahr 2013 hat das Frankenberger Krankenhaus 425 Geburten verzeichnet. Dr. Volker Aßmann, Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, geht von einer ähnlichen Zahl auch in diesem Jahr aus. Gleich am Neujahrstag 2014 waren in der Kreisklinik sieben Babys geboren worden - dieser Trend hat sich also nicht fortgesetzt.

Von Mark Adel

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