Ausschüsse - Mehrheit ist dafür

Zwei Hektar für Biogasanlage in Rosenthal

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Erneuerbare Energien: Wenn es nach dem Ehepaar Kappenstein geht, soll in Rosenthal eine Biogasanlage, wie hier in Sohlingen (Niedersachsen), entstehen. Ein Aufstellungsbeschluss für ihr angestrebtes Gebiet wurde jetzt auf den Weg gebracht.

Rosenthal. Es ist ein erster Schritt auf dem Weg zum Bioenergiezentrum in Rosenthal. Am Montag stimmten alle vier Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses, sowie zwei Mitglieder des Bauausschusses dafür, einen so genannten Aufstellungsbeschluss in das Rosenthaler Stadtparlament einzubringen.

Konkret heißt das: Der Magistrat wird nach einem anschließenden, positiven Votum der Stadtverordneten damit beauftragt, im Zuge der Bauleitplanung eine Fläche im Norden Rosenthals für den Bau eines Bioenergiezentrums festzulegen. Die Kosten hierfür trägt der Investor.

Wie die HNA mehrfach berichtet hatte, will das Ehepaar Kappenstein eine Biogasanlage mit Nahwärmenetz bauen lassen. Um eine Spitzenlast zu erreichen, wollen sie auf andere Energieträger (Pellets, Holzhackschnitzel) zurückgreifen.

Das Gebiet, das jetzt für die Investoren zur Verfügung gestellt werden soll, befindet sich etwas entfernt von der Firma Böhl entlang des asphaltierten Wegs nach Talhausen. Es ist etwa zwei Hektar groß.

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Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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