Kulturverein baut kleines Wahrzeichen

Zwei Türme und eine Hecke als Burg-Wald

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Klaus Rühl, Werner Fugmann und Helmut Wiest vom Burgwalder Heimat- und Kulturverein bauen am neuen Ortssymbol für Burgwald: Zwei Türme stehen bereits, eine Hecke soll das Bild im nächsten Frühjahr ergänzen und für den Burg-Wald stehen.Foto: Patricia Kutsch

Burgwald - Burgwald bekommt einen eigenen Burg-Wald - ein kleines Wahrzeichen, das aus Burgtürmen und Pflanzen besteht. Die Türme stehen bereits. Die Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins haben die Mauern liebevoll hochgezogen.

Wer von der K 117 nach Burgwald einbiegt, der sieht links neben der Straße zwei imposante Bauwerke: Zwei historisch anmutende Türme ziehen die Blicke auf sich. Historisch sind sie allerdings nicht - die Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins haben sie in dieser Woche erst fertig gemauert.

Die beiden Türme sind Teil eines Bauwerks, das künftig den Ortsteil Burgwald symbolisieren soll: Verbunden werden sie mit einem Bogen, zwischen den Türmen soll im Frühjahr eine Hecke gepflanzt werden. Die soll laut Klaus Rühl vom Kulturverein jedes Jahr einen Zinnenschnitt bekommen - damit sie sich zwischen die steinernen Türme fügt und eine echte Burg bildet - den Burg-Wald aus Pflanzen und Steinen.

„Die Idee kam von unserem Mitglied Bernhard Bock“, erklärt Klaus Rühl. Bock habe Urlaub in Las Vegas gemacht und dort die Castlewood-Street (Burgwald-Straße) entdeckt. Dort habe es ein ähnliches Bauwerk gegeben aus Stein und Hecke - eben ein Symbol für Burg und Wald. „Mit der Idee sind wir dann zu Bürgermeister Lothar Koch, der auch gleich begeistert war und uns sehr gut unterstützt.“ In Abstimmung mit Gemeinde und Landkreis wurde der Standort oberhalb der Gemeindeverwaltung gefunden. Außerdem helfen laut Rühl die Mitarbeiter des Bauhofs ganz unbürokratisch bei kleineren Arbeiten. Die Bruchsteine für die Türme hat zudem die Gemeinde gespendet, die restlichen Materialien zahlt der Verein, dessen Mitglieder auch in Eigenleistung die Türme hochgezogen haben. „Wir arbeiten meistens unter der Woche, deshalb sind vor allem unsere Rentner und Pensionäre gefragt“, sagte Rühl. Meistens seien drei bis fünf Helfer vor Ort. In dieser Woche haben sie die letzten Lücken geschlossen, die Steine abgebürstet und die Zinnen aufgesetzt. „Die Lücken müssen dicht sein, sonst läuft Wasser hinein. Wenn das im Winter friert, dann platzen die Steine ab“, erklärte Rühl.

Der Willkommensgruß aus Stein und Pflanzen soll laut Rühl im nächsten Jahr fertig und bei einem Fest mit Helfern und Mitgliedern seiner Bestimmung übergeben werden.

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