Zweite Gottesanbeterin im Kreis entdeckt

Gottesanbeterin: Das Insekt wurde jetzt auch in Frankenberg beobachtet. Foto:  Kalden

Frankenberg. Eine im Norden Deutschlands seltene „Gottesanbeterin“ ist jetzt auch in Frankenberg entdeckt worden.

Nachdem ein Exemplar dieser Insektenart erst vor wenigen Tagen in Giflitz bei Bad Wildungen festgestellt worden war (HNA berichtete), wurde bekannt, dass eine Gottesanbeterin auch schon im September im Westen der Stadt Frankenberg beobachtet wurde.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg war dieses Insekt vorher noch nie gesehen worden.

Dem Frankenberger Tierfreund Dr. Emil Wünsch und seiner Ehefrau war das wärmeliebende Insekt im heimischen Garten aufgefallen.

Mit dieser Beobachtung in Frankenberg und der Entdeckung kürzlich aus Giflitz ist nun kaum noch anzunehmen, dass das Tier in Giflitz vielleicht entflogen sein könnte oder aus der Ausstellung eines Insektenliebhabers stammen könne.

Es erhärtet sich vielmehr die Vermutung, dass infolge Klimaerwärmung diese südlichen Insekten sich auch nach Norden ausbreiten.

„Es wäre wichtig, im kommenden Jahr auf dieses Insekt zu achten und sein Vorkommen auch zu melden“, sagen heimische Insektenfreunde. Dabei weisen sie darauf hin, dass die seltene Gottesanbeterin eindeutig an ihrem langen Hals und den gewinkelt getragenen Vorderbeinen zu erkennen ist. (zqa)

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Quelle: HNA

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