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Mini ab Oktober erstmals auch als Fünftürer

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Das hat es in 55 Jahren Modellgeschichte noch nicht gegeben: Der konventionelle Mini bekommt nun fünf Türen.

- Oxford (dpa/tmn) – Mini bringt am 25. Oktober den neuen Fünftürer zu den Händlern. Damit bietet die britische BMW-Tochter im konventionellen Mini zum ersten Mal in der 55-jährigen Modellgeschichte einen bequemen Zustieg für Fondspassagiere.

Den Mini gibt es bald als Fünftürer. Mit einem Grundpreis von 20 600 Euro kostet er 900 Euro mehr als der Dreitürer, wie der Hersteller mitteilt. Türen hinten hatte es bisher nur bei Mini-Abwandlungen wie dem Countryman gegeben.

Der neue Fünftürer bietet gegenüber dem konventionellen Dreitürer mit sieben Zentimeter längerem Radstand, aufrechteren Flanken und einem leicht angehobenen Dach mehr Raum auf den nun auch für drei Passagiere zugelassenen Rücksitzen. Und weil das Modell insgesamt um 16 Zentimeter auf rund vier Meter zulegt, wächst dem Hersteller zufolge auch der Kofferraum um 67 auf 278 Liter oder 941 Liter bei umgeklappter Rückbank.

Die Motoren bleiben laut Mini unverändert. So gibt es zunächst die Wahl zwischen je drei Benzinern und Dieseln, die eine Leistungsspanne zwischen 70 kW/95 PS und 141 kW/192 PS abdecken. Damit schafft der schnellste Mini-Fünftürer 232 km/h, und der sparsamste verbraucht 3,5 Liter Diesel. Das entspricht einem CO2-Ausstoß mit 92 g/km.

dpa

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