Privater Transporter

Ankunft von „Cygnus“ an ISS erneut verschoben

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Rendevouz vertagt: Der private Raumtransporter Cygnus kann noch nicht an die ISS andocken.

Moskau/Houston - Die Ankunft des privaten Transporters „Cygnus“ an der Internationalen Raumstation ISS ist erneut verschoben worden. Die Raumfähre soll nicht versehentlich einer bemannten Sojus-Kapsel mit drei neuen Besatzungsmitgliedern in die Quere kommen, die in der Nacht zum Donnerstag zur ISS startet.

Deshalb werde „Cygnus“ frühestens an diesem Samstag (28. September) am Außenposten der Menschheit festmachen, teilten die US-Weltraumbehörde Nasa und die private Entwicklungsfirma Orbital Sciences mit. Es ist die erste Reise der neuen Kapsel zur ISS. Eigentlich sollte sie bereits am Sonntag vom Kranarm der Station eingefangen werden. Aber dann tauchte vor Beginn des Manövers beim Datenaustausch zwischen dem anfliegenden Besuch und der Station ein Problem auf. Der Softwarefehler sei mittlerweile geklärt, berichtete die Nasa am Montag (Ortszeit).Der Raumtransporter war am Mittwoch mit einer Antares-Rakete vom Weltraumbahnhof Wallops Island im US-Staat Virginia gestartet. Er hat rund 600 Kilogramm Ausrüstung, unter anderem Essen und Kleidung, an Bord. Aber da es sich um einen Testflug handelt, ist es keine Ladung, die von den ISS-Bewohnern dringend benötigt wird.

dpa/sag

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