ISS

Astronauten feiern Multikulti-Weihnachten im All

- Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS hat in der Erdumlaufbahn ein multikulturelles Weihnachtsfest gefeiert. Aus Kostengründen kommen die Geschenke allerdings verspätet an.

Multikulti-Weihnachten in der Internationalen Raumstation ISS: Der amerikanische Weihnachtsmann Santa Claus und das italienische Christkind Gesu Bambino haben am Samstag die Astronauten Catherine Coleman, Scott Kelly (beide USA) und Paolo Nespoli (Italien) beschert. Die Russen Oleg Skripotschka, Alexander Kaleri und Dmitri Kondratjew bekommen ihre Geschenke traditionsgemäß erst zu Silvester von Väterchen Frost. Er wird sich mit ihnen allerdings schon am Montag per Videoschaltung aus dem Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau in Verbindung setzen.

Der Gabentisch in der ISS ist in diesem Jahr allerdings nicht so reich gedeckt wie sonst. Denn der Start eines russischen Transportraumschiffes ist aus Sparsamkeitsgründen von Dezember auf Ende Januar nächsten Jahres verschoben worden. Dadurch können die größeren Geschenke und auch so manche Leckerei erst verspätet angeliefert werden. Die dreiköpfige Mannschaft des Raumschiffes "Sojus TMA-20", die Mitte Dezember auf die Umlaufbahn gekommen ist, hatte in der engen Kapsel nur Platz für kleinere Päckchen.

Am Heiligen Abend hat das Sextett mit einem gemeinsamen Festessen den 41. Geburtstag von Skripotschka gefeiert. Zuvor hatten die Astronauten jedoch ihr umfangreiches Arbeitspensum absolviert und unter anderem den kanadischen Wartungsroboter Dextre erfolgreich getestet. Er soll im Januar erstmals bei der Entladung des nächsten japanischen HTV-Frachters zum Einsatz kommen.

dapd

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