„Kein Kavaliersdelikt“

Beim Autounfall droht Gaffern vorübergehende Festnahme

München - Behindern Schaulustige nach einem Unfall die Rettungsarbeiten, machen sie sich strafbar. Ein solches Verhalten sei „kein Kavaliersdelikt“ und könne mit Bußgeldern zwischen 40 und in besonders schlimmen Fällen 5000 Euro geahndet werden, teilt der ADAC in München mit.

Wer auf dem Standstreifen halte und diesen als Rettungsgasse blockiere, riskiere 20 Euro Strafe. Zudem können störende Gaffer sogar vorübergehend festgenommen werden. Anhalten sollten allerdings Fahrer, die den Unfallort als Erste erreichen:

Denn sie haben laut ADAC die Pflicht, Erste Hilfe zu leisten und einen Notruf abzusetzen.

dpa

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