Zweite Astronautin

China startet Weltraumrakete

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Mit der „Shenzhou 10“ist am Dienstag die zweite chinesische Frau ins Weltall geflogen.

Peking - Mit dem Start des Raumschiffs „Shenzhou 10“ hat China hat einen weiteren Schritt des langen Marsches zu seiner eigenen Raumstation gemacht. Geplant sind Andockmanöver an das Raummodul "Tiangong 1" und Experimente. Die Raumstation selbst soll bis 2020 gebaut sein.

Das chinesische Raumschiff „Shenzhou 10“ ist am Dienstag mit drei Astronauten an Bord erfolgreich ins All gestartet. Die Besatzungsmitglieder, darunter zum zweiten Mal eine chinesische Astronautin, planen mit 15 Tagen den längsten Flug der jungen Raumfahrernation China. Die Rakete vom Typ „Langer Marsch-2F“ hob vom Raumfahrtzentrum Jiuquan am Rande der Wüste Gobi in Nordwestchina ab.

Vorgesehen sind ein manuelles und ein automatisches Andockmanöver mit dem Raummodul „Tiangong 1“, das seit 2011 die Erde umkreist. Die Astronauten werden etwa zwölf Tage in dem „Himmelspalast“ wohnen. Die Experimente auf dem fünften bemannten Raumflug Chinas sind wichtige Voraussetzungen für den Bau einer eigenen chinesischen Raumstation, der bis 2020 geplant ist.

Vor dem Start des „Magischen Schiffes“ traf Chinas neuer Staats- und Parteichef Xi Jinping am Raumfahrtbahnhof die Astronauten und wünschte ihnen viel Erfolg. „Sie machen das chinesische Volk stolz.“ Unter Hinweis auf das umfassende Training zeigte sich der Präsident zuversichtlich, dass die Astronauten ihre Mission erfolgreich abschließen werden.

dpa

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