Marsrover

„Curiosity“ übersteht Sturm auf dem Mars

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Foto: Im August war „Curiosity“ auf dem mars gelandet. Er soll dort Untersuchungen anstellen und herausfinden, ob es Wasser oder Leben gibt.

Washington - Flugexperte, Forschungsexperte und jetzt auch noch sturmfest: Der Marsrover „Curiosity“ hat in seinen ersten drei Monaten auf dem Roten Planeten schon mindestens einen Sturm miterlebt.

Darauf deuten unter anderem Messergebnisse des Luftdrucks, des Windes und der Temperatur hin, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Der Forschungsroboter sei auf so etwas eingestellt und unbeschadet.

Die Hauptrichtung, aus der der Wind dem Rover entgegenbläst, hat die Wissenschaftler unterdessen überrascht: Anders, als die Forscher vermutet hatten, weht er nicht aus nördlichen und südlichen, sondern hauptsächlich aus östlichen und westlichen Richtungen.

Das könne daran liegen, dass „Curiosity“ (Neugier) sich derzeit noch geschützt am Rand eines Kraters befinde. „Wenn wir da keine Veränderungen sehen, wenn "Curiosity" den Berg "Sharp" hochfährt - das wäre eine echte Überraschung“, sagte die Nasa-Wissenschaftlerin Claire Newman. Der bislang teuerste und technisch ausgefeilteste Marsrover war vor rund drei Monaten auf dem Roten Planeten gelandet. Er soll dort unter anderem nach Spuren von Leben suchen.

dpa/sag

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